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Ferrari GTC4Lusso: Würdiger Nachfolger?

Mit dem neuen Ferrari GTC4Lusso zeigen uns die Jungs aus Maranello auf dem Genfer Autosalon den Nachfolger des FF. Leichter und stärker ist er geworden.

09.02.2016 radical mag

Bevor wir hier auf den neuen Ferrari GTC4Lusso eingehen, wollen wir doch nochmal auf den FF zurückblicken. Ach, der FF. Irgendwie haben wir ihn geliebt. Weil er so anders war. Nicht nur anders als alle anderen Ferrari, sondern auch sonst: einzigartig. Mit einem ebensolch einzigartigen wie auch eigenartigen Allradantrieb. Und halt diesem Design, Shooting Brake und doch nicht, aber unbedingt: außergewöhnlich. Und wir hören von denen, die einen haben, dass sie ihn lieben. Und man weiß auch, dass der FF jener Ferrari ist, der am meisten Kilometer macht, also nicht nur blöd in einer klimatisierten Halle rumsteht wie andere Pferde aus Maranello.

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© Bild: Werk

Ferrari GTC4Lusso, der FF-Nachfolger

Auf dem Salon in Genf kommt nun der Nachfolger. FF ist vorbei, er heißt jetzt Ferrari GTC4Lusso (ja, ohne Abstand). Damit soll er an den 330 GTC erinnern und irgendwie auch an den 250 GT Lusso, die 4 bezieht sich nicht auf den Allrad (den es weiterhin gibt, der ja aber kein echter 4×4 ist, aber dafür neu mit einer mitlenkenden Hinterachse aufgepeppt wird), sondern auf die 2+2 Sitzgelegenheiten. Am Design haben sie etwas geschraubt, intern, bei Ferrari Design, auch innen ist ein bisschen was anders. Neu schafft der 6,3-Liter-V12 satte 690 PS (bisher 660) und ein maximales Drehmoment von 697 Nm bei 5.750/min (bisher 683 Nm bei 6.000/min). Etwas leichter geworden ist er auch, noch 1.790 Kilo anstatt derer 1.880. Er rennt 335 km/h schnell, der GTC4Lusso, und will in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h kommen.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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