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Faraday Futures – Das Elektroauto von Apple?

Anfang Jänner 2016 wissen wir dann wie das Elektroauto von Faraday Futures aussehen wird und wer hinter dem Startup steckt. Vielleicht sogar die wertvollste Marke der Welt?

24.11.2015 radical mag

Am 4. Jänner soll es so weit sein. Dann will die amerikanische Firma Faraday Futures den Vorhang lüften. Kurz vor der wichtigsten Computer-Messe der Welt, der CES in Las Vegas (6. bis 9. Jänner 2016), soll uns gezeigt werden, wie die automobile Zukunft aussehen wird. Ein Automobil wird präsentiert, wie es bisher keines gab – eine Erfindung mindestens so wichtig wie jene des Rades. Faraday, übrigens, bezieht sich natürlich auf Michael Faraday, einen 1791 geborenen englischen Naturforscher, nach dem auch ein Käfig benannt ist.

Was bisher zu Faraday Futures bekannt ist

Nun denn, das Gefährt wird an besagtem 4. Jänner wohl niemanden so richtig brennend interessieren. Man weiß jetzt schon: (Noch) ein Elektro-Auto wird es sein, vernetzter (und wahrscheinlich: autonomer, also folglich: unnötiger) als alles, was es bisher zu kaufen gibt. Klar ist aber auch, dass es noch ein paar Jahre dauern wird, bis der Wagen dann tatsächlich auf der Straße kommen wird. 2017 heißt es zwar, aber das ist wohl etwas optimistisch.

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© Bild: Werk / Die Bilder des Herstellers geben noch keinen Aufschluss über das Fahrzeugdesign.

Wer ist Faraday Futures?

Viel spannender ist: Wer steckt hinter der Firma Faraday Futures? Einem Unternehmen mit Hauptsitz in Kalifornien, angesiedelt zwischen einer Bank und einem Tierfriedhof, mit unterdessen 400 Mitarbeitern, wie es auf der Website heißt.

Designer von BMW und Tesla-Mitarbeiter

Man weiß aber auch, dass Faraday Futures mit einem Kapital von einer Milliarde Dollar ausgestattet ist. Und heftig nach sehr großzügigen Produktionsstätten in ganz Amerika sucht. Man weiß schließlich, dass viele ehemalige Tesla-Mitarbeiter bei Faraday angeheuert haben – und ein Designer, der an den BMW i3/i8 mitgearbeitet hat. Allerdings gibt es vorerst noch keinen CEO (der soll ebenfalls am 4. Jänner vorgestellt werden).

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© Bild: Werk

Steckt Apple dahinter?

Gemäß amerikanischen Medien steckt hinter Faraday Futures ein chinesischer Milliardär namens Jia Yueting. Doch es sprießen da noch viel interessantere Gerüchte: Faraday soll das zukünftige Auto von Apple bauen. Beweise dafür gibt es bisher allerdings keine. Doch allein schon die Idee beflügelt die Fantasien (und auch die Börse): Sollte tatsächlich der amerikanische Computer- und Smartphone-Gigant hinter dem Projekt stehen, dann wäre die eine Milliarde Kapital erst der Anfang. Und die Präsentation der Startschuss für ein Abenteuer, das die Auto-Industrie nachhaltig verändern würde. Am Geld würde es bei Apple nicht scheitern, die Amerikaner haben noch 200 Milliarden Dollar auf der hohen Kante und sind ohnedies die wertvollste Marke der Welt. Es bleibt auf jeden Fall spannend – und nicht nur Tesla wird Anfang 2016 gebannt nach Las Vegas blicken.

Besten Dank an die Kollegen von radical-mag.com

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