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Faraday Future FFZero01 Concept – heiße Luft?

Faraday Future zeigt auf der CES2016 sein FFZero01 Concept, aus dem großen Geheimnis wird eine Luftblase die zu zerplatzen droht. Alles heiße Luft?

05.01.2016 radical mag

Nun ist es offiziell: Faraday Future FFZero01 Concept heißt der Tesla-Konkurrent, die Zukunft des E-Autos, das Smartphone auf Rädern, der Apple auf Rädern… Was wurde im Vorfeld alles geredet und geschrieben und gemutmaßt über Faraday Future und jetzt? Alles nur warme Luft. Und außerdem ein Dilettantismus, der der ganzen Geschichte einen sehr absurden Anstrich gibt.

Wer steckt hinter Faraday Future?

Aber der Reihe nach. In den vergangenen Monaten wurde vor allem in den amerikanischen Medien heftig darüber spekuliert, wer denn hinter Faraday Future stehen könnte. Für den 4. Jänner war eine Pressekonferenz angekündigt, im Vorfeld der CES, auf der das Geheimnis gelüftet werden sollte. Doch schon in den Tagen zuvor bröckelte die Fassade, es war schnell klar, dass Faraday rein gar nichts mit Apple zu tun hat, sondern der chinesische Milliardär Jia Yueting dahinter steht. Der musste Farbe bekennen, als er von der Regierung des Bundesstaates Nevada Fördergelder in der Höhe von 330 Millionen Dollar erhielt, um eine neue Fabrik mit 4.500 Arbeitsplätzen aufbauen zu können. Theoretisch hätte das FF mit seiner einen Milliarde Kapital ja aus der eigenen Tasche bezahlen können, aber man kennt das ja auch von anderen Auto-Herstellern – man nimmt von der Kommune, was man halt kriegen kann. Tesla, übrigens, hat das ja genau gleich gemacht.

Fabrik in der Wüste von Las Vegas

Nun, die Regierungsvertreter von Nevada werden künftig einige schlaflose Nächte haben, nachdem sie gesehen haben, was FF als erstes Fahrzeug plant: ein einsitziger Pseudo-Rennwagen mit 1.000 PS soll es werden. Ganz klar die Zukunft des E-Autos – oder vielleicht auch nicht? Es bleibt einzig Sarkasmus, wenn man betrachtet, was da entstehen soll, ein gepimpter BMW i8 für Singles, unsäglich teuer – und unsäglich unnötig. Dazu hässlich wie die Nacht, Design wie in den 50er Jahren, aufgemotzt durch ein Innenleben, das aussieht wie eine überdimensionale Spielkonsole. In dieser Nische aller Nischen lassen sich weltweit vielleicht zwei Handvoll Fahrzeuge verkaufen – und dafür braucht es sicher keine 4.500 Arbeitsplätze in der Wüste von Las Vegas.

Faraday Future FFZero01 Concept
© Bild: Werk

Es bleibt bei der Hoffnung

Man kann nur hoffen, dass der FFZERO1 – welch toller Name! – einfach nur ein Teaser ist, ein Ablenkungsmanöver, dass bei FF still und heimlich wunderfeine E-Autos entwickelt werden, die tatsächlich Potenzial haben. Doch diese Hoffnung ist verschwindend gering, wer solch ein Gerät auf die Räder stellt, der hat keinen guten Plan, sondern einen Sprung in der Schüssel. Dass im Vorfeld aus Versehen auch noch die iOS-App, mit der das Fahrzeug vorgestellt werden sollte, an die Öffentlichkeit gelangte, zeugt davon, wie dilettantisch bei FF gearbeitet wird. Andererseits: solche «Leaks» passieren ja auch Herstellern, die «das Beste oder nichts» für sich propagieren…

Besten Dank an die Kollegen von radical-mag.com

  • Teki

    Also für Tesla Motor mal mindestens drei, viere Jahre genauso wenig Konkurrenz wie Porsche oder Audi.
    Es ist unglaublich, wie deren Vorsprung wächst und wächst …

    • Marcus

      Genau: Tesla hat ja, damit der „S“ nicht länger das ressourcenfressendste, schlechteste Batterie-Auto der Welt ist, mit dem „X“ nachgelegt: Noch schwerer, noch mehr Stromverbrauch, dafür aber noch weniger reale Reichweite. Dafür teurer. Der Unterschied zu dem Faraday-Concept besteht doch bestenfalls in Nuancen.
      Im Gegensatz dazu bietet z.B. der wunderschöne BMW i8 als echter Hybrid viel mehr: Echte Langstreckentauglichkeit, trotz am Papier „nur“ 364 PS wesentlich mehr Rundstreckenpotential, trotzdem mit 5,5 L Realverbrauch richtig sparsam! Und nach 10 Jahren sind nicht 35.000,- fällig, um (wie beim „S“) den schwach gewordenen 500 (netto) bis 700 (brutto) kg Akku zu ersetzen.
      Ach ja: bei Tesla ist man erst neulich draufgekommen, dass bei einigen Modellen bis zu 200 PS mehr auf dem Werbeprospekt gestanden sind, als die Autos tatsächlich haben. Und selbst die 500 (statt 700) PS des Topmodells stehen nur ein bis zwei Minuten zur Verfügung, bis das System heiß gelaufen ist. Aber was will man auch erwarten von einem Milliardär, dessen anderes Geschäft (SpaceX) eine Firma ist, die Weltraum-Urlaub für Privatleute schmackhaft machen möchte. Da war ja nicht zu erwarten, dass so jemand sich ernsthaft für die Umwelt interessiert, oder?

    • Teki

      Marcus!, mein Freund, taucht mal wieder auf.
      Da sich die Verkaufszahlen (Zulassungszahlen) des i8 halt auf paar Tausend Stück beschränken, die vermutlich in den BMW-Verkaufsstellen als Vorzeiger herumstehen und den Weg zu ein paar betuchten Sammlern gefunden haben, muss halt wohl auch in Foren hier, wo es um Elektroautos geht, versucht werden auf das Rennauto aufmerksam zu machen.
      Es ist halt ein Problem, dass sich der i8 wohl nur kaufen lässt, wenn man im Rotlichtmilieu arbeitet auf Grund seiner Optik, ein peinlicher Zweisitzer mit Platz für die Handtasche im Kofferraum.
      5,5 Liter mit 120 km/h schaffen am Papier zumindest fast alle Autos, da braucht man nicht eine vergrößerte Starterbatterie rein tun und 2,1 l angeben :)
      Artgerecht gefahren (was man ja vom Tesla auch immer fordert, 200 bis 250 km/h) rinnen in den i8 wohl auch so 20 Liter rein.
      Aber jetzt kommt ja ein Cabrio und die elektrische Reichweite verdoppelt sich von 20 auf 40 km. Bravo!
      Ja, sonst spricht halt Frust aus dem Kommentar. Sind Sie im Vertrieb des i8 tätig und haben nichts zu tun?
      Wünsche Ihnen ein erfolgreiches Neues Jahr.
      BMW hat ja auch den i3 im Angebot, eine Achtungsleistung :) Würde mir halt kein Auto um 50.000 Euro kaufen, um dann alle 80 km laden zu müssen, da ist ein Nissan Leaf die bessere Wahl.
      Jedes Model S hat 91 PS, der Rest ist Spitzenlast.
      Sie vergleichen den Versuch eines Rennautos (i8) mit dem besten Elektroauto der Welt (Tesla Model S). Das sind zwei Welten.
      Eigentlich gings ja um FF – aber das sind Pläne wie bei Porsche, Audi und BMW, die wollen ja auch mal irgendwas in Richtung i5 machen .. aber darüber reden wir wenn einer mal fährt . 2019? 2020? 2025? :)

    • Marcus Lang

      Diese von der US-Regierung geförderte Firma, die Herr Mist … ääh Musk ja gleich an die Börse gebracht hat, um nur ja nichts von seinen Milliarden verheizen zu müssen???

      Auch die chinesische Autoindustrie (Yueting) wird Tesla wohl bald überholt haben. Und wissen Sie warum? Weil die nicht nur Pseudo-Öko für Reiche bauen.

      BMW ist die erfolgreichste Premiummarke weltweit, und hat mit dem i8 (und Folgeprojekten) einen beeindruckenden Hybrid an den Start gebracht. Porsche ist die profitabelste Marke der Welt und spielt in zwei Jahren mit dem Mission E auch bei Batteriefahrzeugen den Herrn Musk sowas von an die Wand. Und Toyota hat mittlerweile über 8 Millionen Hybrid verkauft, die der Umwelt wirklich Entlastung bringen, ewig halten, und zuverlässig sind. Und ist nebenbei der größte PKW-Hersteller weltweit. Tesla ist dafür Nummer eins beim leere Sprüche klopfen und beim Lügen erzählen – auch eine Taktik!

    • Teki

      Ja, Namen verunglimpfen hab ich in der Volksschule auch gemacht, aber kam dann mit 10 Jahren zur Vernunft.
      Ja, BYD ist sehr erfolgreich und macht das gleiche wie Tesla.
      Bei uns in Familie gibt es vier Autos, ein Model S und drei BMWs. Ich habe ja nicht gesagt, dass die bisher schlechte Autos gemacht haben, nur der i8 ist nutzlos.
      Porsche muss mal abwarten, ob der VW-Konzern die Strafen in Höhe von 90.0000 Millionen Euro zahlen kann, da er die ganze Welt betrogen hat.
      Falls Porsche in zwei, eher drei vier Jahren tatsächlich eine Mission-E auf die Straße bringt, gehe ich davon aus, dass es sich um ein Rennauto handelt, das preislich uninteressant sein wird, außer für Formel E-Teilnehmer und Sammler.
      Dann, in 2020, wird die E-Mission aber vermutlich eines von vielen Autos mit diesen Leistungsdaten sein. Bin gespannt auf die 800-Volt-Kabeln, die wohl oberschenkeldick sein werden und an den handverlesenen Ladesetationen rund um Zuffenhausen stehen. Außerhalb Deutschlands aber wohl nirgends.
      Hybride sind eine nette Zwischenlösung, bringen aber wenig – außer Strafzahlungen der Konzerne wegen zu hohen CO2-Ausstoßes zu verhindern, durch unreale Papierwerte, die dann vermischt werden.
      Tesla ist wohl die einzige Autofirma, die im Bereich Elektroautos tolle Leistungen vollbringt und alles umsetzt, was angekündigt wird, so dass bisher kein EINZIGER Autobauer weltweit geschafft hat, ein besseres E-Auto auf die Straße zu bringen (außer RIMAC, aber die spielen in anderer Preiskategorie).

    • Marcus Lang

      Sehr geehrter Teki!
      Da ich Sie nicht persönlich kenne, würde ich Sie nicht als Freund bezeichnen. Wenn Sie mich als Freund sehen, ist das ein nettes Kompliment (vermutlich aber nicht so gemeint).
      Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Hybrid-Autos als „Zwischenlösung“ gesehen werden. Bei z.B. „Vollhybrid“ von Toyota, Ford, Honda aber auch BMW, Kia, usw. geht es nicht darum, eine VORGEGEBENE Strecke mit (umweltneutral zurückgewonnenem) Strom vom Rekuperieren zurückzulegen. Es geht darum, durch das Verwenden eines extrem sparsamen, sauberen Benziners (Atkinson) zusammen mit dem zurückgewonnenen Strom einfach mit extrem wenig Benzin auszukommen.
      Sie werden ja sehen, wie lange der Akku Ihres Autos die 350 langsam gefahrenen Sommer-Autobahn-km und die 250 langsam gefahrenen Winter-Autobahn-km hergibt. Bei Vollhybrid hält der Pufferakku der ersten Toyota mittlerweile schon 19 Jahre!!!
      Wissen Sie: Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bei einer Entscheidung, dann gebe ich ihn zu und rede ganz offen darüber (das unterscheidet mich vielleicht von vielen anderen Menschen): Z.B. würde ich nie behaupten, dass meine Frankenkredit, aus dem ich Gott sei Dank schon länger wieder draußen bin, eine gute Entscheidung war. Wenn Sie sich dieses teure (und meiner Meinung nach wenig umweltfreundliche, wenig haltbare) Auto gekauft haben, sollten Sie das einfach mal in Ruhe überdenken und dann als schlechte Entscheidung einsehen und damit abschließen. Das ist aus meiner Sicht ein Zeichen von innerer Stärke.

    • Teki

      Der Freund war jedenfalls nicht abschätzig gemeint, eher ein „streitbarer Freund“ im Sinne des Diskurses. Ich respektiere ja andere Meinungen. Und meist trifft man ja im Internet nur auf Kontrahenten; dort wo man gleicher Meinung ist, schreibt man nicht dagegen. (ist ja auch langweilig)

      Ja, Frankenkredit war ein Fehler, habe ich auch umgewechselt, sogar früher als es in den Medien war und somit in Summe sogar ein wenig daran verdient.

      Dagegen ist der Kauf eines Tesla Model S die bisher beste Entscheidung in meinem Leben gewesen.

      Ich pflege eigentlich immer die erlaubten Maximalgeschwindigkeiten zu fahren, außer meine Laune oder die Straßenverhältnisse lassen es nicht zu. Und vermutlich reicht eine Vollladung für 300 bis 500 km. Ich weiß es nicht, weil ich allzu große Distanzen an einem Tag selten fahre und wenn, dann rechtzeitig zwischenlade oder Destination Lade. Den Akku von 0 auf 100 laden ist ohnehin nicht so gut. Das Thema Reichweite wird total überschätzt von Ihnen (und vielen anderen).

      Dass die vergrößerte Starterbatterie in einem Hybrid (zumindest gefühlt) „ewig“ hält ist ja klar, weil man gar nicht merkt, ob sie noch 100 oder nur mehr 90 oder 80% Kapazität hat. Man fährt ja immer mit Motor. Und ob man jetzt 5 km oder 20 gefahren ist, merkt man ja nicht.

      Wenn ich mir die Durchschnittsverbräuche von Toyota Prius Hybrid und einem kleinen Diesel (Audi 3) ansehe, sind da kaum Differenzen. Die zwischengeschaltete Pufferbatterie ist nett und mag für paar Fun-Momente beim Beschleunigen dienen, lässt aber trotzdem 4-6 Liter Benzin im Durschnitt verbrauchen, bei 200 km/h rinnen wohl auch 15 bis 20 Liter rein. Trotzdem stinkt es hinten raus und die Erdölindustrie bleib weiter am Laufen.

      Die Akkus im Tesla zeigen auch wenig Verlust, teilweise sogar wieder Anstiege und halten mittlerweile länger als die meisten Verbrenner Kilometer fahren.

      Und der Vorteil ist: sollte man nach 10 Jahren das Auto (Model S) weiter verwenden, kann man ja wirklich den Akku auf einen dann vielleicht 150 kWh-Akku tauschen und hat ein neues Auto, ohne das ganze Auto verschrotten zu müssen. Verbrenner sind dann meist nur mehr zu verschrotten, weil Tausende Teil rosten und kaputt sind.

      Sie werden mich vom Unsinn Hybrid nicht überzeugen, außer dass Hybrid vielleicht in manchen Bereichen Sinn machen kann und halt vl. besser sind als reine Verbrenner. Hybride wie ein BMW x5 aber ja auch nahezu unverkäuflich sind, außer mit 50% Rabatten.

      „Der E-Motor verleiht dem etwas lethargischen 245-PS-Vierzylinder einen Extra-Punch. In 6,8 Sekunden knackt der X5 mit der Kraft der zwei Herzen die 100-km/h-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit des Plug-in-X5 liegt bei 210 km/h. Beim Test brauchte der BMW X5 xDrive 40e im Schnitt 10,8 Liter pro 100 km – das sind deutlich mehr als die schön gerechneten 3,3 Liter pro 100 km mit vollem Akku.“ (Autobild)

      Ich freue mich aber, dass man in der österr. Steuerreform Hybride als Unfug erkannt wurden und nicht positiv berücksichtigt werden, und nur reine E-Autos.

    • Marcus Lang

      Ein X5 ist so oder so nicht sparsam, genauso wie ein Tesla „X“, z.B.. Die „schöngerechneten“ Verbräuche gibt es nur bei Plugin-Hybrid. Bei reinem „Vollhybrid“ wird nichts schöngerechnet: da geht kein Strom aus irgendeiner Steckdose rein, der einzig verwendete Strom ist der aus dem Hybridsystem zurückgewonnene. Wenn Sie mit einem A3 Diesel vergleichen: Im Gegensatz zu einem Diesel stößt ein Benzin-Hybrid 98% weniger NOx aus. Wenn der A3 1,6TDI im Mix 5,3L verbraucht, entspricht das beim CO2 etwa 5,9 L Benzin. Der größere Toyota Auris Hybrid verbraucht 5,1 L Benzin, ebenso Prius. Die neue Generation 2016 Prius wird auf etwa 4,3L kommen. Vernünftig gefahren können Sie jeweils noch 0,5 bis 1L abziehen.
      Bei einem Batterieauto wie dem „S“ müssen Sie folgende Frage stellen: Wieviel Atomstrom, Kohlestrom, Erdgasstrom, Wasserkraftstrom, Windstrom, Solarstrom verbraucht das Auto? Wie kommt es, dass das 2,2t Ungetüm sogar in der Stadt 25 kWh pro 100 km verbrät? Bei kalorischer Stromerzeugung entspricht das 6,5L im Kraftwerk. Wieviel SPARSAMER als ein Hybrid MÜSSTE das Batterieauto eigentlich sein, um wenigstens das Akkuschrott-Recycling und die Produktion des neuen Akkus zu kompensieren?
      Gute Batterieautos wie der i3 oder der e-Golf oder der Leaf schneiden bei den oben genannten Fragen VIEL besser ab, als der grottenschlechte „S“. Warum ist Tesla da soweit hinten? Weil es dem Musk egal ist, da geht es nur um Marketing. Entwicklungszeit für Leichtbau, Effizienz? Fehlanzeige!

    • Teki

      Tendenziell finde ich die Vollhybride ja auch sinnvoller, aber die Papierwerte werden wohl auch so ermittelt, dass der Akku aufgeladen ist und man dann das Sparfahrprogramm NEFZ absolviert. :)
      Benzin und Diesel müssten mal auf jeden Fall preislich so angehoben werden, dass der Liter rund 5 Euro kostet. Dann kann jeder fahren wie er oder sie will. (ich bin kein Ökofreak).
      Diesel müsste jedenfalls mehr kosten. Da Sie ja scheinbar extrem Umwelt engagiert sind, werden Sie mir da ja recht geben jedenfalls.
      Das Model S braucht unmerklich mehr Strom als ein leichter i3 oder Golf. Mein Schnitt seit 11.000 km liegt bei 21,8 kWh – hauptsächlich Stadt, wenig Autobahn, Überland, volles Programm bei Klima und Heizen.
      Die i3s im Durchschnitt 16 kWh – nur hab ich vom i3 nix, weil ich nur 100 km fahren kann und halt ein Kleinwagen ist. Und wenn einer damit ein Stpück auf die Autobahn fährt, geht es halt rauf auf 23 kWh, mehr als beim Tesla, aber klar fährt mit i3 keiner weit auf der Autobahn.
      Das einzige Problem für Tesla ist: es gibt keine Konkurrenz am Horizont, an der man sich nur annähernd mal messen könnte. Sich nur an Ankündigungen zu messen ist langweilig.
      Darum hatte ich, um noch mal kurz auf das Thema des Artikels zurück zu kommen, auf Faraday Future gehofft, aber ich bin eben enttäuscht, weil die auch nur reisserische Ankündigungen wie Audi und Porsche machen.
      Batmobil gegen E-Mission :)
      Darum: bis 2020 keine Konkurrenz für Tesla zu sehen, schade fast.
      Ich hätte ja nicht mal eine Alternative, wenn ich ein anderes E-Auto wollte :)

    • Marcus Lang

      In der Stadt fahren Sie mit i3 oder e-Golf mit 12- 16 kWh/100 km. Ihr Sommerwert von 22 kWh liegt da deutlich höher.
      Wenn ich es mir recht überlege: Eigentlich wäre bei Ihrem Nutzungsprofil ein Plugin-Hybrid ideal (oder auch ein Batterieauto für 150 km + Range-Extender). Den großen Akku beim „S“ schleppen Sie herum für lange Strecken, die Sie gar nie abrufen! Alt und hin wird aber trotzdem der ganze, große, schwere Akku. Wenn Sie mit einem Plug-in einen großen Teil der meistens gefahrenen Distanzen abdecken, dafür aber ein leichtes Auto mit wenig Verbrauch fahren, sparen Sie sich Geld und der Umwelt eine unnötige Mehrbelastung.
      Aber (um auch mal was Positives zu sagen): Umweltfreundlicher als ein X5 ist ja wohl Ihr „S“, da stimme ich zu.

    • Teki

      Ja, in der Stadt im Sommer mag sein, dass ein e-Golf mit 15 kWh auskommt, aber dann brauch ich ein zweites Auto, wenn ich die Stadt verlassen will (nein, man kann laden ich weiss, aber das wäre mir zu mühsam). Das Model S ist bis dato, das einzige E-Auto, das vollwertig ist.

      Sommerwert war knapp 20, jetzt eher 22 im Gesamtschnitt. Mir geht es nicht um ein paar kWh mehr oder weniger. Jeder Liter Benzin verbraucht schon 1,5 kWh Strom zur Herstellung. Somit kann ich bei einem vergleichbaren Auto, das 10 Liter braucht, mit den nur zur HERSTELLUNG des Sprits verbrauchten 15kWh (MInimum, vielleicht eher sogar viel mehr) schon die 100 km fahren.

      Die Masse des Akkus stört mich nicht, eher liegt das Auto dadurch gut auf der Straße, jeder vergleichbare Verbrenner hat 1800 bis 2500 Kilo. Also, kein Grund zur Sorge.

      Man muss schon beim Gleichen bleiben. Natürlich kann ich jemand der sich einen neuen 5er BMW gekauft hat, sagen „verkauf den Kübel, wenn du noch was kriegst, du brauchst doch nur ein einen kleinen sparsamen Toyota Coralla.“ Er wird lachen, auch wenn er sich schon 30000 Euro bei der Anschaffung spart, der Sprit ist ihm, vor allem bei den derzeitigen Preisen auch egal.

      Wo wir uns treffen: Taxis als Toyota Prius Hybrid ist besser als fette Mercedes S-Klasse.

      Wichtig ist, dass wir vom ÖL fördern und Benzin verbrennen weg kommen und da helfen Hybride nur sehr bedingt.
      Ob Faraday Future was dazu beiträgt, wird man sehen.

    • Marcus Lang

      Es stimmt nicht, dass die meisten Fahrzeuge bei 120 km/h ihren Normverbrauch erreichen. Die meisten konventionellen und Hybridfahrzeuge erreichen im Sommer/Winter Schnitt ihren Normverbrauch bei etwa 100 km/h. Der Tesla „S“ erreicht ihn bei sommerlichen Temperaturen bei 88 km/h. Dieser liegt mit 19 kWh/100km um mindestens 50% höher als die knapp 13 kWh von i3 und e-Golf. Der Riesenunterschied liegt ab er beim Akkuverschleiß: Beim „S“ entstehen (umgerechnet auf die erreichten Jahreskilometer alle 1000 km etwa 3 kg Akkuschrott. Kompakte, sinnvolle E-Autos wie z.B. i3 und E-Golf kommen durch vernünftige, leichtere Akkus und bessere Haltbarkeit auf nur 1 kg pro 1000km!!
      Sie haben die Frage noch nicht beantwortet: Was schätzen Sie, wieviel zusätzliche Energie in Form von Strom und in Form von Treibstoff durch den Akkuverschleiß beim „S“ entsteht. Deshalb sage ich ja, dass eine Batterieauto um den Effekt des Akkuschrotts WENIGER als z.B. ein Hybridauto verbrauchen müßte, damit es in der Umweltbilanz gleichwertig ist. Nebenbei können sie mit dem i3 mit Range-Extender jede Langstrecke ohne Ladepausen zurücklegen. Wenn Sie sagen, dass Sie sich nie in ein Auto unter 2 t hineinsetzen wollen, das unter 80.000 kostet, dann werden Sie den Planeten nicht retten. Dann bleiben sie bei X5 und Tesla „S“ – die wiegen beide über 2 t!!

    • Teki

      Eigentlich wollte ich ja die Diskussion beenden, aber es sind schon wieder so viele Falschmeldungen dabei, dass ich diese kurz richtig stellen muss.
      Der Normverbrauch nach NEFZ wird bei viel niedrigeren Geschwindigkeiten gemessen, 120 ist dabei nur einmal kurz als Höchstgeschwindigkeit dabei.
      Die ca. 530 km beim Tesla Model S kommen vermutlich bei ca. 98 km/h (nehme an 60 Miles) zustande. Und der Verbrauch liegt dann bei ca. 14 kWh/100 km – die 18 kWh/h sind schon gute Autobahngeschwindigkeit, bzw. der Verbrauch für die Typical Range von ca. 420 km.
      Jedes Auto ist am Ende der Lebensdauer ca. 2000 Kilo Schrott, der wiederverwendet werden muss, bei Akkus hat Tesla ein 100% Recyling-System, eher problematisch ist die nicht wieder verwertbare Carbonfaserkarosse des i3.
      Nur werden beim Model S aber auch beim i3 keinerlei hochgiftige Erdölprodukte verbrannt.
      Sie lieben das Wort „Akkuschrott“ um damit was Negatives zu suggerieren, aber es handelt sich dabei um einen Metallmix, der in einem Verfahren durch unterschiedliche Schmelzpunkte leicht wiederverwertet werden kann. So, dont Panic!
      Ob ein Auto 1.860 Kilo oder 2.300 Kilo hat ist mir relativ egal. Beim Stromer ist das Gewicht relativ unbedeutsamer im Vergleich zu Verbrennern.
      Das Model S ist derzeit das Maß aller DInge beim Elektroauto. Kein anderer Hersteller hat nur ein annäherndes Produkt, das jede Fahrt im Bedarf abdeckt.

    • Marcus Lang

      Lauter Unfug: Sie sollten eigentlich wissen, dass die Verbrauchsangabe „486 km“ beim Tesla-„85 kWh“-Modell bei 55mph d.h.88kmh und 20℃ definiert ist, das entspricht knapp 19 kWh/100km. Dass die „Ermittlung des Normverbrauchs“ bei konventionellen Fahrzeugen bei geringeren Geschwindigkeiten, dafür mit „Kalt“Start und auch Stadt-Profil erfolgt, ist das einzig Richtige, was Sie geschrieben haben. Das ändert aber nichts daran, dass Autos diesen Verbrauch meist bei ziemlich genau 100 km/h konstant erreichen.
      Dass Autos alle 1800kg und mehr wiegen, das ist Gott sei Dank nicht so: Ein siebener Golf wiegt ab 1230 kg, ein i3 wiegt 1195 kg (inklusive REx wiegt er 1340kg).
      Und es ist auch nicht normal, dass bei einem Auto nach nur 10 Jahren Gebrauch eine 500 bis 700 kg schwere Einheit Schrott ist (der Akku des „S“), der aus vielen Energie-intensiven Elementen wie Ni, Cu , Li usw. besteht. Nach Ihrer Logik wäre es ja gut, nur noch Getränke in Aludosen zu kaufen: sie werden ja recycelt!??

    • Teki

      Ich werde ungern zynisch und arrogant, aber wenn Sie selbst Dinge festhalten, aber nicht in der Lage sind einfachste Division durchzuführen, dann wird es mühsam:

      Wenn ein Model S in IHRER Annahme, bei 88 km/h 486 km fährt, dann verbraucht es 77 kWh/486km = 0,1584 kWh/km = 15,84 kWh/km.

      Die 77 kWh sind eine mittlere Annahme zwischen den manchmal korportierten 75 und dem worst case 80 kWh, 5 kWh sind Bricking Protection und werden nicht entnommen. Dann schwanken die Werte zwischen 15,4 und 16,4 kWh/100km.

      Da ein Model S 85 D aber folgende Reichweiten aufweist:

      https://www.teslamotors.com/de_AT/models
      (Rechner ganz unten, und diese Reichweiten stimmen, wenn auch nur bei konstanter Fahrt und nicht im gefahrenen Durchschnitt.

      Dann ersehen Sie dort, dass es bei 90 km/h und 20 Grad 547 km sind und bei 80 km/h 618 km, somit 14 kWh und 12,34 kWh/100 km.
      Somit kann man sagen, dass die für das Model S 85 D angegebene NEFZ-Reichweite vom 530 km für 20 Grad und konstanter Fahrt bei ca. 97 km/h (60mph) gilt. QED
      Und beim Gewicht vergleichen Sie schon wieder Äpfel mit Birnen, die Golfklasse mit der Oberklasse. Der i3 fällt unter Kleinwagen. Ein vergleichbares Auto hat zwischen 1700 kg und 2200 Kilo. Da kommt es mehr auf die Zuladung an als auf Leergewicht.
      Und wie gesagt, beim E-Auto ist Gewicht wenig bedeutsam, wie man sieht dass ein Model S kaum mehr Strom verbraucht als ein Kleinwagen i3, den man aber eben nur als Zweit- oder Drittwagen nutzen kann und der dann rund EUR 50.000,00 kostet.
      600 Kilo Metall nach 10 oder 20 Jahren wieder zu verwerten ist klein Problem, bei einem Verbrenner haben Sie nach der Zeit ca. 25.000 KILO Benzin verbrannt, dass nicht recyclt werden kann, dazu 100 Liter Öle, Ad Blue und haben auch 1800 bis 2000 Kilo Material.
      Zum Abschluss noch: ja, Getränkedosen sind nach Glas die beste Wahl. Dies hat auch „All I Need“ als Biogetränk nach reiflicher Überlegung feststellen müssen.
      Weil Aludosen eben als einziges Gebinden wirklich 100% recyclbar ist.
      Nachdem nun von all Ihren Vorurteilen nur heiße Luft übrig geblieben ist, schließt sich der Kreis zum Titel des Artikels und endet damit auch meine verfügbare Zeit und Lust, Aufklärung zu leisten. Weiter informieren Sie sich bitte im Internet selbst.

    • Marcus Lang

      Also was den Stromverbrauch bei 88 km/h konstant betrifft, muß ich mich entschuldigen: Ich wußte nicht, dass bei Tesla auch die „85 kWh“ (mit dieser Angabe preisen sie das Auto an) gelogen sind. Tatsächlich liegt der (NEFZ) Normverbrauch aber bei irritierenden 23,6 kWh/100 km. Wie kann das sein? Beim NEFZ werden auch Stadt-artige Profile gefahren –> genau da macht sich das hohe Gewicht des „S“ ganz stark bemerkbar. Wie bei jedem Hybrid auch können sie beim Abbremsen (zur nächsten Kreuzung) einen Teil der Energie Rekuperieren, und später zum Losfahren wieder verwenden. Trotzdem geht umso weniger Energie verloren, umso leichter das Auto ist. Noch ein Effekt des unnötig hohen Gewichts: Sie brauchen breite (teure) Reifen, die einen viel höheren Rollwiderstand haben.
      Was das Fahrzeuggewicht betrifft: Ausschließlich SUV und große Vans (und Möchtegern-Öko Batteriemonster) wiegen über 2 t:
      Merdedes S, Audi A8, BMW 7, Porsche Panamera: 1900
      Mercedes E, BMW 5: 1700
      Skoda Superb: 1450
      Ford Galaxy: 1670
      Renault Espace: 1600-1700
      Toyota Prius Plus: 1550
      VW Passat: 1490
      Porsche Boxster: 1350

      Die oberen, schweren Fahrzeuge fahren Gott sei Dank nur ganz wenige! Wenn dieser Anteil höher wird, können wir die CO2 und Ressourcenbilanz vergessen. In einem Superb haben die Passagiere auf jeden mehr Platz als in Ihrem „S“. Und im Prius Plus sitzen 7 Personen sehr komfortabel, oder halt 5 Personen + 600L Kofferraum. Der Trend geht überhaupt weg von den großen Vans (z.B. Sharan) hin zu kleineren Vans (Touran: 1440 kg).

      Wenn Sie in einem schweren Fahrzeug umweltfreundlich fahren wollen, müssen Sie (und das meine ich todernst) in den Bus oder in den Zug steigen, das bringt wirklich etwas. Sie haben ja mit vier Autos im Haushalt den absoluten Supergau, mobilitätstechnisch. Ich kenne aber die Situation abseits der Metropolen, da ist der öffentliche Verkehr oft mangelhaft. Aber 4 Auto sind trotzdem Horror.

    • Teki

      Auch ein Taktik, andere durch beharrliche Falschaussagen dazu zu zwingen, diese nochmals zu berichtigen: 85 kWh sind Akkukapazität. davon 5 kWh Bricking Protectiom, 5 kWh Zero-Mile-Protection, etwas was beim i3 nicht ging, weil sonst nur 9 kWh übrig bleibe und es wohl von der Garage nicht auf die Straße reichen würde.
      Das ist keine Lüge Teslas, sondern allgemein bekannt, damit wird auch die Batterie geschont, und ist nahezu unmöglich komplett zu entladen. Da müsste das Auto schon leer sein und dann nochmals einen Monat herumstehen.
      Vergleichen Sie das Model S als derzeit konkurrenzloses Elektroauto nicht ständig mit einem Kleinwagen wie dem i3, mit dem normale Autobahngeschwindigkeiten gar nicht möglich sind, weil Sie nach dem Auffahren schnell wieder abfahren müssen und dann wohl der Verbrauch bei 22 kWh liegt, nicht mal messbar ist, denn was hat der i3 Vmax?
      Normverbrauch beim S85D (77/430)=18 kWh – real dann vielleicht 22. Naja, bei Stadt steigt auch der Diesel von 6 Liter aus dem Prospekt auf 12 Liter in der Realität, Stadt ist aber egal, ich stosse kein Dreck aus und lade sowieso wöchentlich zu Hause.
      Ob 17 oder 22 kWh ist eigentlich egal, weil emissionsfrei.
      Wäre ja schön, wenn Tesla mal irgendein Auto irgendeines Herstellers bekäme an dem man sich irgendwie messen und vergleichen kann. Das Fehlen von Konkurrenz ist auch mühsam. Und nein, es wird Chevrolet sein, die als erstes ein wenig Konkurrenz bringen, mit dem Bolt heuer, während die Deutschen weiter schlafen.
      Zu Ihrer Gewichtsrecherche- mir relativ egal. Es gibt einfach unterschiedlichste Autos in Größe, Komfort und Nutzung.
      „unsere 4“ sind nicht meine, sondern von Eltern.
      Die meisten Leute haben doch Autos, die sie nicht brauchen. Den fetten 250 PS-Audi am Land, der nur seine 20 km von Hintertupfing nach Linz fährt, dort mal kurz mit 150 auf der Bundesstraße überholt und zurück, da würde wahrlich auch ein i3 genügen und Strom hätte er zu Hause und einen Parkplatz auch.
      Darum: Verbrenner-PS massiv besteuern, Benzin/Diesel langsam in Richtung 5 Euro/L – dann lösen sich diese Probleme von selbst. Deutschland hat ja nicht mal eine KFZ-Steuer, die dem Namen gerecht wird. Das ist ein Problem.
      Und das Model S erst messen, wenn mal ein Porsche E-Mission oder irgenein „reale-500km-Audi“ am Markt ist, aber das wird alles noch soooo lange dauern.
      Ich hätte ja nicht mal eine Alternativ zum Model S wenn ich elektrisch fahren will :)
      Aber wenn ich auf den i5 warte, hätte ich ja noch 4 Jahre Verbrenner fahren müssen.

    • Marcus Lang

      Ein sehr tolles Modell habe ich noch zu erwähnen vergessen:
      Ford Mondeo Hybrid (entspricht in den USA dem Modell „Ford Fusion Hybrid“: 1590 kg
      Der Mondeo Hybrid hat 187 PS Systemleistung – also ziemlich stark motorisiert. Real-Verbrauch 6L.
      Sie sind zwar vermutlich (ähnlich wie ich) kein allzu großer Fan von Audi, aber ein Modell könnten Sie einmal, wenn Sie sich schon absolut keinen Hybrid vorstellen können, ausprobieren:
      Audi A4 2,0 TFSI ultra: 1620 kg
      Darin werkelt ein von Audi entwickelter Motor, der dem Prius und auch Mondeo Hybrid Benziner nicht unähnlich ist – er erreicht mit 40% den Wirkungsgrad eines Diesel – bei benzinertypisch geringen NOx Werten. Dieses Auto ist mit 190 PS sehr flott, auch die 320 Nm sprechen eine eigene Sprache. Mit dem Normverbrauch von 4,8L sollte man real zwischen 6 und 6,5L landen. Nachdem im A4 auch 1,95m Leute Platz haben, sollte dieser Ausflug in die „untere Mittelklasse“ noch akzeptabel sein, denke ich. Übrigens: auch in der von Ihnen so geschmähten Kompaktklasse (Golf, Golf Kombi, Toyota Auris Kombi, auch i3) haben 1,90 m Leute gut Platz. Der i3 fährt übirgens max. 150 km/h – da verbraucht er aber (wie jedes Auto) mehr Energie. Für Langstrecken empfehle ich (wie schon 100 mal erwähnt) einen Hybrid oder den i3 mit Range Extender.

    • ulmerle

      Werter Herr Marcus Lang,

      nachdem Sie uns nun ausgiebig erklärt habe, dass ihrer Meinung nach vollelektrisch betrieben Fahrzeuge ein Schmarrn sind, bedanke ich mich trotzdem für Ihre Mühe und Ihre leider nicht ganz korrekten Ausführungen!
      Aus meiner Sicht, wir betreiben in unserem Taxi Fuhrpark eine Renault Zoe und einen Tesla Model S 85D, kann ich Ihnen aus tiefster Überzeugung berichten, dass aus wirtschaftlichen Gründen unsere Verbrenner das Nachsehen haben. Weiterhin haben wir uns mit beiden Fahrzeugen einen rießigen Fahrspass erkauft, dass letzten Sommer sogar der private Porsche abgemeldet in der Garage blieb.

      Deshalb bitte ich Sie nun abschließend, lassen Sie uns doch einfach unsere Freude haben und genießen Sie noch die paar Jährchen mit der veralteten Verbrennertechnik, auch wenn Sie gerne den Umweg zunächst über die Hybriden gehen wollen.

      Freundliche Grüße aus Ulm.

    • Marcus Lang

      Sehr geehrter ulmerle!
      Ich finde es schön, wenn Sie mit Ihren Firmenfahrzeugen Freude haben. Diese gönne ich Ihnen von ganzem Herzen! Ich möchte anmerken, dass ich den Renault Zoe für ein tolles E-Auto halte – auch in punkto Umweltschonung. Vielleicht darf ich auch noch sagen, dass viele Ihrer Berufskollegen auf den Toyota Prius, vor allem auch den Prius Plus, aber auch den Mondeo Hybrid setzen – aus denselben wirtschaftlichen Überlegungen.
      Es war für Sie vermutlich etwas langatmig, die Diskussion zwischen „Teki“ und mir zu verfolgen, sorry! Ich finde nur (um meine Position in einem Satz zusammenzufassen), dass das Dogma, einen fetten Akku für Langstrecken zu verbauen (Tesla „S“), und nicht mal mit besonderen gewichtseinsparenden Maßnahmen gegenzusteuern, aus einem ökologisch sinnvollen Fahrzeugkonzept wie dem Zoe eine ökologisch lahme Ente wie den Tesla „S“ macht. Die „Ab- und Zu“-Langstreckentauglichkeit kann man wesentlich ökologischer mithilfe eines Range-Extender erreichen (oder eben auf Hybrid mit Plug-in Funktion setzen). In beiden Fällen würde man viele Jahres-km (z.B. 70 – 90%) elektrisch fahren, ohne nach 12 Jahren einen Monsterakku in die Tonne treten zu müssen.

      Viel Spaß weiterhin mit Ihren Autos!

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