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Family Guy

Im September lanciert VW den neuen Sharan. So viel vorweg: für reichlich Neuerung musste der Familienfreund mächtig wachsen.

01.03.2010 Online Redaktion

Der Sharan ist aktuell das dienstälteste Modell bei VW, was ihn aber nicht daran hindert, in der österreichischen Zulassungs-Statistik prominent mitzumischen: Im Dezember, beispielsweise, lag er an 13. Stelle. Kernkompetenz: Familien. Wichtigster Kaufgrund: Platz. Glaubt Volkswagen und hat deswegen die nächste Generation kräftig aufgepeppelt.

Allein in der Länge wuchs der Sharan um genau 22 Zentimeter, auf jetzt 4,85 Meter, in der Breite um 9,2 Zentimeter (für Nachmesser: an den vorderen Türgriffen wird das Maßband angesetzt). Auch der Radstand wuchs – auf 2,92 Meter – was vor allem den hinteren beiden Sitzreihen zu Gute kommt.

Hier ist aber erst einmal eine Grundsatzentscheidung angesagt. Denn der Sharan kommt entweder als Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer. Die Einzeltsitze im Fond sind dabei um 16 Zentimeter in der Länge verstellbar, Beinfreiheit für die Passagiere der dritten Sitzreihe ist als Verhandlungssache. Eingestiegen wird hinten über zwei sehr weit öffnende Schiebetüren. Sehr komfortabel. Die Sitze können allesamt einzeln in den Boden gefaltet werden, wodurch eine ebene Ladefläche entsteht – was ja die Kür eines smarten Kofferraumkonzeptes ist – die maximal 2.297 Liter schluckt.

Zum Marktstart stehen vier Motoren zur Auswahl – zwei Diesel mit 140 oder 170 PS, und zwei Benziner mit 150 oder 200 PS – allesamt schon bekannte aus dem VW-Regal, allesamt turbogeladene Direkteinspritzer. Der kleinere Diesel soll im Mix mit 5,5 Litern auskommen, also 145 Gramm Co2 pro Kilometer ausstoßen. Bis auf den 200-PS-Benziner kommen alle Sharan serienmäßig mit einem Start-Stopp-System auf die Straße. Auch eine Erdgas- und eine Bluemotion-Variante sind bereits in Planung. Preislich soll sich der neue Sharan auf dem Niveau des Vorgängers bewegen.

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