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VW up! 2016: Farbenfrohe Konnektivität

Der VW up! 2016 bekommt im neuen Modelljahr einen neuen Motor und viel mehr Konnektivität. Die Zielgruppe wird es freuen, nehmen wir mal an.

27.06.2016 Press Inform

Beim neuen VW up! 2016 ist das LED-Tagfahrlicht neu und serienmäßig, am Heck ist ein angedeuteter Diffusor zu finden. Diese schneidige Optik kommt nicht von ungefähr. VW will mit dem Up verstärkt bei die Fahranfänger und jungen Auto-Enthusiasten für Begeisterung sorgen, für die auch Konnektivität und Personalisierung immer wichtiger sind.

VW up! 2016 in 13 Farben

Deswegen gibt es den Up in 13 teilweise poppigen Außen-Farben, die man mit drei Dachlackierungen und zehn Dekorfolien kombinieren kann. Im Innenraum haben die VW-Designer die Farbdosen ausgepackt und hübschen das Cockpit mit Applikationen in zehn verschiedenen Designs auf. Damit gewinnt die Kleinwagen-typische Hartplastik-Landschaft deutlich an Charme, zumal auch die Verarbeitung VW-gewohnt solide ist. Um die Akustik haben sich die Wolfsburger ebenfalls gekümmert: Beats by Dr Dre. Jetzt gibt es den druckvollen Sound auch im Up auf die Ohren. Allerdings sind die Bässe typisch Dr. Dre-mäßig eine Nummer zu präsent. Ansonsten halten sich die Änderungen im Innenraum in Grenzen: Im Fond ist immer noch viel Platz und der Kofferraum ist mit einem Volumen von 251 bis 959 Litern nur bei umgelegten Rückbanklehnen für den Transport größerer Güter geeignet. Der VW Up kostet mindestens 9.990 Euro, wer aber ein bisschen Luxus, wie eine Klimaanlage will, muss schon noch 2.000 bis 3.000 Euro in die Hand nehmen.

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© Bild: Werk

Konnektivität im neuen VW up!

Bei der Konnektivität soll der Up ein neues Zeitalter einläuten. Statt Mirror-Link oder einer ganzen App-Armada stehen das Smartphone des Autofahrers und eine VW-Up-App im Zentrum des Bedienkonzepts. Die VW-Software leistet einiges: Navigation, viele Fahrzeugdaten und sogar eine Schreiberkennung zur Eingabe von Navigations-Zielen und Begriffen. Dazu muss der Nutzer lediglich den Buchstaben auf das Smartphone malen. Eine Spracheingabe ist dagegen nicht vorgesehen. Auch läuft nicht jede andere App parallel zum VW-Programm. Bei der Navigation heißt es entweder oder. Wer seinen gewohnten Lotsen nutzen will, kann das tun, muss aber mit der Standard-Bluetooth-Kopplung vorlieb nehmen.

Noch leidet die Software unter Kinderkrankheiten

Die Idee, diesen „persönlichen Mikrokosmos“, wie es VW-Entwickler Dirk Bernhards ausdrückt, mit ins Auto zu nehmen, ist durchaus clever. Schließlich hantiert fast jeder oft mit seinem Smartphone und eine Handyhalterung findet sich in vielen Autos. Gegen Aufpreis gibt’s dann die Aufrüstung inklusive des Radio „Composition Phone“. Beim Up Beats ist das System serienmäßig. Allerdings präsentiert sich das System gut drei Monate vor dem Marktstart Ende September noch ziemlich unausgegoren. Abstürze und Probleme beim Koppeln des Telefons stören noch die Handhabung. Bernhards verspricht diese Kinderkrankheiten abzustellen, bis der Up beim Händler steht. Danach sollen Updates das Programm auf dem neuesten Stand halten und weitere Funktionen dazukommen.

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© Bild: Werk

Auf Landstraßen und Autobahnen

Aber VW ist immer noch ein Automobil-Hersteller und so freut es nicht nur die Traditionalisten, dass mit dem 1.0 TSI der Turbo-Dreizylinder beim kleinen VW Einzug hält. Der 66 kW / 90 PS-Motor ist eine sinnvolle Ergänzung, da die mäßigen Saug-Motoren mit dem rund 1.000 Kilogramm schweren Kleinwagen jenseits der Stadtgrenzen schnell angestrengt wirken. Mit dem Turbo-Dreizylinder macht der Up auf Autobahnen und Landstraßen ungleich mehr Spaß. Nach 9,9 Sekunden ist die 100-km/h-Marke geknackt und der Up rennt weiter bis 185 km/h. Allerdings schmälert das stößige Fahrwerk die Freude, die aber bei dem Blick auf die Tankanzeige schnell zurückkehrt. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,8 Litern bei wirklich schnell und fordernd gefahrenen Strecken schlägt sich das Triebwerk wacker und übertrifft die Werksangabe lediglich um 1,4 Liter.

Daten VW Up 1.0 TSI

  • Typ: Kleinwagen
  • Motor: Dreizylinder-Turbo-Benziner
  • Hubraum: 999 cm³
  • Leistung: 90 PS (60 kW) bei 5.000 bis 5.500 U/min-1
  • max. Drehmoment: 160 Nm bei 1.500 bis 3.500 Umin-1
  • Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h
  • Beschleunigung: 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h
  • Getriebe: Fünfgang-Handschaltung
  • Antrieb: Frontantrieb
  • Treibstoffsorte: Super
  • Tank: 35 Liter
  • Verbrauch EU-Drittelmix: 4,4 l/100 km
  • CO2-Ausstoß: 101 g/km
  • Gewicht: 1.002 kg
  • max. Zuladung: 433 kg
  • Abmessungen: 3.600 / 1.645 / 1.504 (L/B/H)
  • max. Ladevolumen: 251 bis 959 Liter
  • Preis: ab 9.990 Euro (60-PS-Variante)
  • Abgasnorm: EU 6
  • Effizienzklasse: B
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