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Der neue Toyota Avensis

Die ersten Eindrücke des neuen Toyota Avensis fallen durchwegs positiv auf. Frisches Äußeres und neue Motoren sind der Schwerpunkt.

11.06.2015 Press Inform

Dem neuen Toyota Avensis hat die Überarbeitung der Optik gut getan. Front, Scheinwerfer, Schweller und Heckklappe – die Japaner haben mächtig an der Außenhaut gefeilt. Das Ergebnis sieht nicht nur gut und schnittig aus, sondern lässt die Kombiversion Touring Sports um vier Zentimeter auf 4,82 Meter anwachsen. Im Innenraum fallen besonders die geänderten Sitze, Stoffe und Muster sowie ein neu designtes Cockpit ins Auge. Die größte Neuheit verbirgt sich allerdings unter der sportlich geformten Motorhaube: die neuen Benzin- und Dieselmotoren.

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© Bild: Werk

Neuen Motoren im Toyota Avensis

Das neue 2,0 Liter große und 143 PS starke Dieseltriebwerk zeichnet sich unter anderem durch seine Laufruhe aus. Sowohl aus dem Drehzahlkeller, als auch bei dieseluntypischen Drehzahlniveaus ist nur wenig vom 320 Newtonmeter starken Selbstzünder zu hören. Die Beschleunigung verläuft dank des sauber arbeitenden manuellen Sechsgang-Getriebes ohne Auffälligkeiten und verhilft dem 1.470 Kilogramm in 9,8 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 Kilometer pro Stunde.

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© Bild: Werk

Fahreigenschaften des Avensis

Überhaupt hat sich der neue Toyota Avensis TS 2.0D-4D zu einem komfortablen Reisekombi gemausert, was nicht zuletzt an seiner deutlich sanfteren Federung liegt. Ob nun der neue Zulieferer dafür verantwortlich ist, sei einmal dahingestellt. Die Dämpfereinstellung ist den Ingenieuren von Toyota wirklich gelungen, die viel zu hohe Sitzposition lässt jedoch zu wünschen übrig. Ansonsten sind die Sitze sehr gut geformt und bieten mehr Seitenhalt als bisher. Doch dies ist nur eine von ein paar nicht ganz nachvollziehbaren Versäumnissen beim überarbeiteten Toyota Avensis TS. So wird es leider kein Automatikgetriebe in Kombination mit einem Dieselmotor geben. Eine elektrische Heckklappe ist trotz neuen Designs nicht erhältlich und ein Tempomat, bei dem die eingestellte Geschwindigkeit nur geschätzt und nirgends angezeigt wird, wirft einen kleinen Schatten auf das strahlende Facelift.

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© Bild: Werk

Infotainment und Assistenzsystem

Hinzu kommen Schalter für Start-Stopp-Funktion und Seitenspiegeleinstellungen, die an längst vergangene Zeiten erinnern. Das auf einem acht Zoll großen Touchscreen einfach zu bedienende Infotainmentsystem zeigt sich übersichtlich und schlicht. Vielleicht etwas zu schlicht, wird es mit der Konkurrenz und deren nahezu zahllosen Informations- und Konfigurationsmöglichkeiten verglichen. Was während der Fahrt irritiert, ist die Tatsache, dass die Verkehrszeichenerkennung sehr oft andere Tempolimits anzeigt, als das Navigationssystem. Hier wäre eine einheitliche, auf der aktuellsten Information basierende Information wünschenswert. Im Zweifel gilt hier natürlich, wie auch beim Tempomaten: Die Technik Technik sein lassen, Augen auf und selbst drum kümmern.

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© Bild: Werk

Laderaum

Nach einem ähnlichen Motto haben die Designer und Ingenieure die Maße und Volumina der zweiten Sitzreihe und des Kofferraums einfach so belassen, wie sie vorher waren. Und das ist gut so. Denn mit einem Volumen von 543 bis 1.690 Liter und dem simplen Umklappen der Fondsitze, was zu einer ebenen Ladefläche führt, ist der Toyota Avensis TS locker als Umzugshelfer zu gebrauchen. Und auch für die große Fahrt in den Urlaub stellt eine vollbesetzte Rückbank keinerlei Probleme dar. Sowohl Bein- als auch Kopffreiheit sind auf einem ordentlichen Niveau geblieben. Wer demnach nichts gegen einen praktischen und mit 4,5 Litern auf 100 Kilometern recht sparsamen Wagen hat, der ein wenig an Fahrzeuge aus dem letzten Jahrzehnt erinnert, fährt mit dem Japaner genau richtig. Und wer nicht auf der Suche nach einem Kombi ist, der kann den Toyota Avensis als Limousine ordern.

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