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Seat Leon: Praktische Spielerein und mehr Assistenten

Der neue, also facegeliftete, Seat Leon rollt im Frühjahr 2017 auf uns zu. Außen sucht man nahezu vergebens nach Neuerungen, diese finden hauptsächlich innen statt.

18.11.2016 Press Inform

Mittlerweile ist der 1999 erstmals produzierte Seat Leon die meistverkaufte Modellreihe der Spanier und hat den Ibiza längst auf Platz zwei verdrängt. Die aktuelle Modellgeneration ist nun vier Jahre auf dem Markt – Zeit also für ein Facelift. Vor allem das vor kurzem erst eingeführte SUV Ateca diente beim Update des Leon als Ideengeber – vor allem beim Design des Innenraums und bei den Assistenzsystemen. Äußerlich hat sich denn auch nur wenig geändert. Front und Heck haben etwas schärfere Linien bekommen. Der Kühlergrill, den es in zwei Versionen gibt, wurde um 40 mm gestreckt und die Scheinwerfer sind neu gestaltet. Neu ist auch die Form der Stoßfänger vorne und hinten. Scheinwerfer, Blinker und Nebelscheinwerfer leuchten nun allesamt in LED-Technik. Xenonlicht gibt es nun auch beim Leon überhaupt nicht mehr im Angebot und wird konzernweit nach und nach durch LED ersetzt.

Einige Spielerein im neuen Seat Leon

Innen modellierten die Spanier vor allem die leicht erhöhte Mittelkonsole um, die nun auch eine elektronische Parkbremse integriert hat. Praktisch: ein kleines Fach daneben für den Schlüssel, der so seinen festen Platz hat, auch wenn er längst nicht mehr in einem Zündschloss steckt. Gestartet wird auf Knopfdruck. Kleine Spielerei: Der Leuchtring um den Startknopf pulsiert wie im Ateca mit der Frequenz des Herzschlags. In der Mitte des Armaturenbretts informiert künftig ein großes und gut lesbares 8-Zoll-Display. Das Kombiinstrument vor dem Fahrer ist noch ausschließlich klassisch analog – 2018 soll als Option eine rein digitale Version verfügbar sein, wie sie im Konzern etwa Audi und VW bereits anbieten. Neu im Leon auch ein kabelloses Ladesystem für Smartphones.

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© Bild: Werk

Motorisierung des neuen Seat Leon

Die Palette der Motoren reicht bei den Benzinern künftig von 86 bis 184 PS und bei den Dieselaggregaten gibt’s entweder 150 oder 184 PS. Bei den Getriebeoptionen geht es von der manuellen Fünfgang-Schaltung bis zum Doppelkupplungsgetriebe. Auch einen Allradantrieb mit Haldex-Kupplung wird es künftig wieder geben. Die Lenkung ist exakt – und so gefühllos wie bisher. Bei eingeschaltetem Spurhalteassistenten (der nicht nur warnt, sondern aktiv gegensteuert, sobald man ohne zu blinken über eine Linie auf der Fahrbahn steuert) braucht es einige Kraft, ihm den eigenen, womöglich abweichenden Willen klar zu machen.

Aufrüstung bei Assistenzsystemen

Deutlich aufgerüstet hat Seat den Leon bei den – zum Teil bereits serienmäßigen – Assistenzsystemen. City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, ein Stauassistent, der automatische Distanzregelung, Tempomat und Spurhalteassistent kombiniert nutzt und bis 60 km/h automatisch lenkt, beschleunigt sowie bremst (wobei allerdings die Hände des Fahrers noch am Lenkrad bleiben müssen), Verkehrszeichenerkennung und Fernlichtassistent gehören zu den Optionen.

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© Bild: Werk

Preis des neuen Seat Leon in Österreich

Wie bisher wird es den Leon in drei Karosserievarianten geben: als 5-Türer, als 3-türige SC-Variante und als Kombi ST. Dazu kommt der X-Perience mit seiner etwas robusteren Optik. Neu im Modellprogramm ist die Ausstattungsvariante „Xcellence“. Sie bietet als besonders komfortable Version unter anderem spezielle Polster und Ambiente-Licht. In der Basisversion kostet der überarbeitete Seat Leon als SC mit drei Türen von 14.990 Euro an aufwärts, mit fünf Türen gibt es ihn ab 15.990 Euro und den ST Kombi ab 16.990 Euro. Ausgeliefert wird der facegelifteten Seat Leon im Frühjahr 2017.

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