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Seat Ibiza und die inneren Werte

Die Überarbeitung des Seat Ibiza sorgt für mehr Fahrspaß und bietet innen neue Möglichkeiten, außen sind die Veränderungen mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

02.06.2015 Press Inform

Nach ein paar Kilometer mit dem neuen Seat Ibiza fällt als erstes das feinere weil komfortabler abgestimmte Fahrwerk auf. Der 1,1 Tonnen schwere Fronttriebler federt gefühlvoller an und macht nunmehr auch bei anhaltend schlechtem Fahrbahnbelag einen ausgewogenen Eindruck. Neu ebenfalls die nunmehr elektrisch betriebene Lenkung, die sich leichtgängiger jedoch sehr künstlich anfühlt. Bei mittleren und höheren Geschwindigkeiten punktet der Seat Ibiza dagegen mit einem spürbar geringeren Geräuschniveau als bislang. Bei den Sicherheitssystemen hat sich abgesehen von einer Müdigkeitserkennung nicht viel getan.

Seat Ibiza 1.0 TSI (10)
© Bild: Werk

Innenraum und Infotainment des neuen Seat Ibiza

Nicht nur das neu gestaltete Armaturenbrett zeigt wertig ausgeführt viel Liebe zum Detail. Materialien und Oberflächen gefallen, die gut dimensionierten Sitze sowieso und das Platzangebot kann sich in dieser Klasse unverändert sehen lassen. Das Ladevolumen: 292 Liter. Wer mehr oder weniger Platz benötigt, kann sich alternativ für den dreitürigen Ibiza SC oder die Kombiversion Ibiza ST entscheiden. Der kleine Seat will sich nach seiner Modellpflege als besonders vernetztes Familienmitglied in Szene setzen. So macht das leicht bedienbare Multimediasystem keinerlei Einschränkungen, ob man mit einem iPhone oder einem Android-Mobiltelefon in Hosen- oder Handtasche unterwegs ist. Die Inhalte des Smartphones lassen sich per Apple Car, Mirror Link oder Android Auto 1:1 auf dem Bildschirm widerspiegeln. Eine eigene App stellt weitere Fahrzeuginformationen zudem auf dem Touchscreen-Bedienfeld dar.

Seat Ibiza 1.0 TSI (7)
© Bild: Werk

Enttäuschung von außen

Leider wurde bei der Modellpflege von Seats Kleinwagenfamilie, die unverändert aus Fünftürer, Dreitürer und Kombi besteht, das Äußere kaum verändert. Nicht, dass es der 4,06 Meter lange Ibiza dringend nötig gehabt hätte. Doch wer so viel Aufwand in Technik und Details steckt, sollte es den potenziellen Käufern auch von außen zeigen, dass hier einiges passiert ist. Keine leichte Aufgabe für den Handel, der mit dem Kunden so während des Verkaufsgesprächs in den inhaltlichen Nahkampf gehen muss. Ein paar neue Felgen, Farben und mehr individualisierbare Spiegelkappen und Innenraumapplikationen – das war es. So lässt sich der Spanier in 160 Varianten konfigurieren.

Seat Ibiza 1.0 TSI (5)
© Bild: Seat Ibiza FR / Werk

Motorisierung

Das Fehlen von Überarbeitungen an der Außenhaut überrascht schon deshalb, weil auch die Motorenpalette neu ist. Am Anfang befindet steht der Ibiza 1.2 12V mit 70 PS, der als 3-Türer ab 9.990 und als 5-Türer ab 10.990 Euro angeboten wird, jeweils mit einer manuellen 5-Gang-Schaltung. Die Konzernweite DSG-Automatik gibt es ab 16.810 im 3-türigen 1.2 TSI mit 105 PS oder 5-Türer 17.310 Euro. Am anderen Ende des Leistungsspektrums steht der Cupra 1.4 TSI DSG mit seinen 180 PS ab 22.710 Euro. (alle Preise sind Listenpreise, inkl. NoVA und 20 % MwSt.)

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