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Welches Mini Cabrio darf es denn sein?

Die Existenzberechtigung des Mini Cooper S Cabrios lautet: Fahrspaß. Mit Sportfahrwerk und 192 PS kann die nächste Kurve kommen.

12.03.2016 Press Inform

Abgesehen davon, dass sich das Stoffdach des neuen Mini Cooper S Cabrios im geöffneten Zustand etwas zu hoch hinter den hinteren Kopfstützen in den wolkenlosen Himmel reckt, ist die Abdeckung bestens gelungen. 18 Sekunden dauert es, bis das vollelektrische Dach geöffnet bzw. geschlossen ist und das bei einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h, auch per Fernbedienung. Besonders schmuck präsentiert sich das Dach in der exklusiven Yours-Ausführung, denn dann ist in die dunkle Außenhaut in Fischgrätmuster ein Unionjack eingewebt – very british. Wieso ist bisher niemand auf so eine Idee gekommen? Wie schon bei den Vorgängermodellen behält das Mini Cabrio seine praktische Schiebedachfunktion. Bei höheren Tempi würde sich jedoch ein Windweiser am Windschutzscheibenrahmen gut machen, denn es weht etwas zu laut in den Innenraum hinein.

Mini Cooper S Cabrio erfüllt Existenzberechtigung

Offen wie geschlossen macht das 3,82 Meter lange Mini Cabrio das was es am besten kann, wofür es überhaupt gebaut wird: gute Laune – wenn gewünscht, dann in der Cooper-S-Variante. Die macht dem knapp 1,3 Tonnen schweren Fronttriebler mit seinen 141 kW / 192 PS Beine. Aus dem Stand spurtet der Brite in 7,2 Sekunden auf Tempo 100 und zerrt dabei aber etwas zu nervös an der Vorderachse. 280 Nm maximales Drehmoment, die gleichmäßig zwischen 1.250 und 4.000 U/min anliegen, haben eben auch ihre Schattenseiten. Der Gangwechsel findet entweder mit der Sechsgang-Handschaltung oder mit der optionalen Sechsgang-Automatik statt.

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© Bild: Werk

Motorisierung des Mini Cooper Cabrios

Wer sich mit dem allzu grobschlächtig in den Innenraum ragenden Automatikwählhebel arrangiert hat, vermisst die knackige Sechsgang-Handschaltung nicht. Auch wenn im Cooper S Cabrio nach wie vor die Sechsgang-Automatik arbeitet, die im größeren Clubman durch die modernere Achtgang-Variante ersetzt wurde, cruist es sich ideal. Und wer partout in die Schaltvorgänge eingreifen will, macht sich an den Schaltpaddeln zu schaffen und dreht die Gänge einfach höher aus. Zudem sorgt die Sportautomatik für einen leicht geringeren Normverbrauch von 5,6 gegenüber 6 Litern beim Handschalter. Die Höchstgeschwindigkeit des sportlichen Pseudo-Viersitzers liegt bei 230 km/h. Wer mit weniger Dampf zufrieden ist: das Mini Cabrio gibt es auch als 102 PS starken One oder 136 PS starken Cooper – jeweils von einem leicht schnatternden Dreizylinder-Turbo mit 1,2 bzw. 1,5 Litern Hubraum befeuert. Sparsam und stark: das 170 PS starke Mini Cooper SD Cabrio, das trotz 170 PS und 218 km/h Höchstgeschwindigkeit nur 4,3 Liter Diesel verbraucht.

Stramm abgestimmtes Sportfahrwerk

Wenn’s ein bisserl mehr sein darf, dann bietet sich der Cooper S an, der mit stramm abgestimmtem Sportfahrwerk den Fahrer offen wie geschlossen zu sportlicher Fahrweise animiert. „Für die Steifigkeit der Karosserie wurden vorne und hinten zusätzliche Torsionsstreben in die Karosserie eingearbeitet“, so Axel Braune (Projektmanager des Mini Cabrio), „optional bieten wir nicht nur ein Sportfahrwerk, sondern wie beim Mini Hatch auf die dynamische Dämpferkontrolle. Das Cabrio soll sich wie ein echter Mini fahren.“ Heißt, dass über den Fahrprogrammschalter in Form des Rings um den Getriebewählhebel nicht nur Lenkung und Motorelektronik, sondern eben auch die Fahrwerksabstimmung verstellt werden kann. Munter untermalt von bunten Bildchen, die über den 8,8 Zoll großen Multifunktionsbildschirm flimmern.

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© Bild: Werk

Qual der Wahl: 15 unterschiedliche Lackierungen

Der offene Mini Cooper S ist keiner, der im fliegenden Verkehr einfach mit rollt. Nicht nur in kunterbunten Lackierungen wie Electric Blue, Caribbean Acqua oder Volcanic Orange fällt man überall auf. Insgesamt stehen 15 Lackierungen zur Auswahl. Bei den Dächern sieht es eintöniger aus, denn neben der Standard-Stoffmütze in schlichtem schwarz gibt es allein die Yours-Variante mit eingewebten Union Jack. Kontrastdächer in rot, grau oder braun sind nicht mehr zu bekommen. Der Innenraum zeigt sich im bekannten Mini-Look. Die einst allzu billig anmutenden Oberflächen sind weitgehend verschwunden und man sitzt gerade in den Sportsitzen überaus bequem und mit vorbildlichem Seitenhalt. Vorausgesetzt, man ist zu zweit unterwegs, gibt es auch genügend Platz, denn die beiden Sitzgelegenheiten im Fond sind eher für Szene-Haustiere oder das Reisegepäck geeignet. Schon sinnvoll, weil der Laderaum mit 160 (mit offenem Dach) bis 215 Liter (geschlossen) nur einen überschaubaren Transportrahmen bietet.

Preis des neuen Mini Cabrios in Österreich

Der Basispreis für das schlapp ausgestattete Basismodell Mini One Cabrio mit seinem 102 PS starken Dreizylinder liegt bei 22.900 Euro. Kauftipp ist der 192 PS starke Cooper S, der mindestens 30.500 Euro kostet. Mit sinnvollen Komfort- und Sicherheitsdetails wie LED-Scheinwerfern, Navigationssystem, beheizten Ledersitzen und weiteren Dreigaben sind schnell mehr als 35.000 Euro fällig. Da kommt die Frisur dann auch bei geschlossenem Dach in Wallung.

Weitere Informationen und Preise zum Mini Cabrio

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