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Ford Mustang, 2,3 Liter sind genug

Das neue Ford Mustang Cabrio gibt’s auch abgespeckt, dabei bietet der 2,3 Liter EcoBoost immerhin 317 PS und braucht sich nicht vor seinem großen Bruder verstecken.

14.11.2015 Press Inform

Den neuen Ford Mustang gibt’s geschlossen, wie auch offen als Cabrio und neben dem Dach, kann auch der Motor ausgewählt werden. Da wäre der 5,0 Liter-V8 oder, wie in diesem Fall, der kleinere 2,3 Liter EcoBoost. Wer glaubt, dass das Pony die zweite Wahl ist oder sein sollte, der irrt. Denn aus dem weniger als halb so großen Vierzylinder kommt immer noch genug Power, um zwei schöne schwarze Striche von der Garage zur nächsten Kreuzung zu ziehen. 2,3 Liter lesen sich zugegebener Maßen nicht gerade übermäßig sportlich. 317 PS aber irgendwie schon. Und sollte ein Fahrzeug vor allem für lange Strecken und dementsprechend komfortable Sitze und Federeinstellungen gesucht werden, ist der Ford Mustang mit seinem 2,3 Liter EcoBoost-Motor genau richtig.

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© Bild: Werk

Preis des neuen Ford Mustang Cabrios

Ab 49.500 Euro gibt’s das Cabrio, geschlossen kommt der Mustang ab 44.400 Euro zu euch. Jeweils mit der 6-Gang-Schaltung, Automatik gibt’s auch, kostet dann aber um 5.000 Euro mehr. Die manuelle Schaltung ist aber wirklich gut. Zum einen macht der Gangwechsel innerhalb des sehr knackigen und mit sehr kurzen Schaltwegen ausgestatteten Getriebes Spaß. Und zum anderen lassen sich satte 1,6 Liter Super Benzin auf 100 Kilometern sparen – in Zahlen ausgedrückt 8,2 statt 9,8 Liter. In Reichweite ausgedrückt bedeutet dies einen Vorteil von über 100 Kilometern pro 59 Liter-Tankfüllung.

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© Bild: Werk

Natürlich geht mit dem Mustang quer

Ein weiterer Vorteil des manuellen Getriebes ist, dass der Fahrer ab und an von der in drei Stufen in ihrer Empfindlichkeit regelbaren Lenkung abgelenkt wird. Denn so richtig sportlich direkt wird sie selbst im Sportmodus nicht. Spätestens an dieser Stelle kann der Mustang mit der Zahnstangenlenkung inklusive elektrischer Servounterstützung seine amerikanischen Wurzeln nicht mehr verleugnen. Zudem macht sich sein Gewicht von 1,7 Tonnen bei schnellen Richtungswechseln, sprich Ausweichmanövern, bemerkbar. Er schwingt ein wenig mit seinem Heck nach. Geübte Fahrer können das natürlich mit einem beherzten Tritt aufs Gas im korrekten Drehzahlbereich ausnutzen und die Kurven komplett quer nehmen. Doch sollte davon selbstverständlich im öffentlichen Straßenverkehr Abstand genommen werden.

Die Motorhaube ist riesig

Ebenfalls einen gehörigen Abstand, und zwar vom Fahrersitz bis zum vorderen Stoßfänger, hat der Fahrer selbst. Die von zwei Sicken geprägte Motorhaube wirkt schon auf den ersten Blick gewaltig und zugleich ein wenig angsteinflößend. Ob da nun ein Vier- oder Achtzylinder drunter steckt, lässt sich nicht sofort erahnen. Umso schneller gleitet der Blick von Mustang-Fans dann natürlich auf die seitliche Flanke. Prangt dort kein großes 5.0, ist es klar. Zumindest dann, wenn der Besitzer eines 5.0-Mustangs nicht auf den Wegfall der verräterischen Typbezeichnung Wert gelegt hat. Abgesehen von der schier endlosen Metallfläche im unteren Bereich des Fahrer-Sichtfelds hat sich Ford im Innenraum richtig Mühe gegeben. Vor allem ein kleines aber feines Detail, sorgt stets für gute Laune. Im oberen Bereich des Tachos steht in großen Lettern der in der Luftfahrt navigatorisch wichtige Begriff der Ground Speed. Dass das Fahrzeug mit seinen 234 Kilometern pro Stunde gerade eben an der Geschwindigkeit knabbert, die ein Verkehrsflugzeug zum Abheben braucht, spielt dabei ausnahmsweise Mal keine Rolle. Alles in allem bietet der 2,3 EcoBoost-Mustang nur den Autofahrern keine Alternative zum großen Bruder, die auf der Autobahn gern bis Tempo 250 fahren, einen etwas maskulineren Klang und etwas stärkeren Antritt mögen sowie einen Tankwart zum Freund haben. Für alle anderen und besonders für den Stadtverkehr ist der Kleine völlig ausreichend.

  • Gigi86

    Für Österreich sind die Pickups ala Dodge Ram empfehlenswert. Man zahlt keine NOVA, die beim PKW gleich mal 20 Tausender ausmacht und obendrein ist die motorbezogene Steuer auf 180 PS begrenzt sodass man auch sich auch 500 PS leisten kann. Denke gerade man an den Dodge Ram SR10 mit 507PS und dem 8,3 Liter 10 Zylinder aus der Viper Da geht was weiter. Der 5,9Liter Diesel mit 827 Nm empfielt sich eher für Sparfüchse und Umweltfanatiker zum gemütlichen Cruisen.

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