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Brabus B30-410 austrainiert und lautstark

Wem die AMG-Version der C-Klasse noch nicht genug ist, der wird im Brabus B 30 – 410 fündig werden. Mehr Leistung und Sound sind garantiert.

17.12.2015 Press Inform

Gediegen geht es bei der Mercedes C-Klasse zu. Edel, aber nicht protzig, auffallen sollen andere. Am oberen Leistungsspektrum befindet sich die AMG-Version und darüber, ab jetzt, das Ergebnis der Tüfteleien von Brabus. Die haben sich den C 450 4matic zur Brust genommen und ihm einen Schrittmacher eingesetzt. Unter dem Namen Brabus PowerXtra CGI verbirgt sich dabei nichts anderes als ein Prozessor gesteuertes Zusatzsteuergerät für die Motorelektronik des Stuttgarters. Das Resultat ist nicht nur ein erhöhter Puls beim Fahrer, sondern 410 statt 367 PS, 570 statt 520 Newtonmeter und ein um 0,3 Sekunden verbesserter Tempo 100-Sprint. Die Höchstgeschwindigkeit wird ebenfalls per Vmax-Aufhebung auf 280 Kilometer pro Stunde verbessert. Dank des Allradantriebs besteht zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, dass der ab Werk bereits 82.318 Euro teure Wagen den Kontakt zum Boden verliert. Seine 255er-Breitreifen an der Hinterachse bekommen spürbar tatkräftige Unterstützung durch die etwas kleineren Vorderräder. Abgesehen vom gewaltigen Wendekreis bilden die 5.665 Euro teuren Brabus-Räder einen optisch eleganten Übergang zur Straße.

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Der Brabus B30-410 ist richtig laut

Gar nicht elegant kann der 4,70 Meter lange Brabus B30-410 nach einem ganz speziellen Knopfdruck wirken. Denn dann eröffnet der Klappenauspuff ein standesgemäßes Inferno an der ebenfalls veränderten Heckpartie. Das Knallen und Rotzen, das ertönt, wenn der Fuß nach einer längeren Belastung mal das Pedal verlässt, sorgt für viel Aufmerksamkeit. Der Antritt erfolgt im Automatikmodus zwar nicht so spontan, wie es sich ein sportlich ambitionierter Fahrer wünschen würde, doch wer es tatsächlich darauf anlegt, kann die Drehzahlnadel per Schaltwippen im optimalen Fenster halten.

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Krafttraining

Von außen ist dem überarbeiteten und somit 99.247 Euro teuren C 450 seine Kraftkur nicht sofort anzusehen. Abgesehen von den Rädern und dem Heckschürzeneinsatz fällt lediglich noch seine filigrane Frontlippe ins Auge. Nicht mehr und nicht weniger. Im Innenraum ist alles beim Alten. Besonders erfreulich ist die einstellbare Federung. Ihre Spreizung reicht vom komfortablen Reisefreund bis zum drahtigen Sportler. Die Lenkung ist angemessenes direkt und gibt ausreichend Rückmeldung. Sprich, wer eine C-Klasse in Bottrop ins Trainingslager schickt, bekommt einen Athleten im Business-Dress zurück.

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