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Kamikaze Transformer auf der Tokyo Motor Show

Das eX machina Concept auf der Tokyo Motor Show 2015 bringt uns zum Schmunzeln. Der kleine Transformer besticht durch seine Verwandlungskunst.

30.10.2015 Press Inform

Die Filme, Merchandising-Objekte und alles andere, was mit dem Thema Transformers in irgendeiner Weise zusammenhängt, haben weltweit Erfolg. Vor wenigen Sekunden noch ein rassiger Chevrolet Camaro, verwandelt sich der gelbe, Bumblebee genannte Autobot in einen gewaltigen Roboter. Auf der Tokio Motor Show wird nun der Traum vieler Transformer-Fans Wirklichkeit. Zumindest ein wenig. Na gut, das Vehikel, welches da ein wenig lieblos in einer hintersten Ecke der ohnehin wenig frequentierten Messehalle steht, ist nicht gerade ein Camaro. Und rassig schaut es noch lange nicht aus. Aber, es kann sich verwandeln. Das eX machina Concept.

eXmachina Concept (105)

In 10 Sekunden transformiert

Nach weniger als zehn Sekunden wird aus einem rein theoretisch 60 Kilometer pro Stunde schnellen, aber in der Praxis durch Gesetze auf 30 km/h limitierten Fahrzeugs ein wahres Parkplatzwunder. Innen wirkt die Studie doch sehr billig und der Rest ist ziemlich zusammengeschustert. „Sechs km/h schafft er, wenn zusammengeschoben wurde“, heißt es seitens des Herstellers. Im ausgefahrenen Zustand misst er 2,68 Meter in der Länge und 1,48 Meter in der Breite. Das 1,57 Meter hohe Einzelstück bietet zudem Platz für entweder zwei Erwachsene oder einen Erwachsenen mit zwei Kindern.

eXmachina Concept (106)

Nette Idee für überfüllte Innenstädte

Da sich während des kurzen Transformations-Vorgangs die Cockpitbank in eine sehr aufrechte Position begibt, kann das Lenkrad nach rechts zur Seite geklappt werden. Manövriert wird in diesem Falle mit einem direkt daneben befindlichen Joystick. Mit seinen vier Radnabenmotoren soll er bis zu 100 Kilometer weit kommen. Das Elektrogefährt, sofern es denn tatsächlich mal in die Serienreife kommen sollte, könnte laut Hersteller rund 500.000 Yen kosten, was aktuell 3.750 Euro wären. Wird das Gefährt genauer untersucht wird leider schnell klar, dass eine Realisierung für den europäischen Markt nahezu ausgeschlossen bleiben dürfte. Vespafahrer dürften auf ihrem ungeschützten Zweirad besser geschützt sein, als die bis zu drei Insassen im eX machina Concept. Aber vom Prinzip her bleibt es eine nette Innenstadt-Idee.

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