Kia wächst - aber vorerst wohl nicht in Europa.
Kia wächst - aber vorerst wohl nicht in Europa.
 

Europäische Automarkt-Krise bremst Kia aus

Der südkoreanische Autobauer erwartet in Europa vorerst Stagnation, aber höheren Marktanteil – Wachstum werde frühestens 2015 wieder zu erwarten sein.

03.09.2013 APA

Auch Kia hat es am krisengebeutelten europäischen Automarkt nicht leicht. Der zuletzt stark wachsende südkoreanische Autobauer erwartet ein stagnierendes Volumen 2013/2014, Wachstum sei erst ab 2015 wieder zu erwarten, so Kia-Manager Benny Oeyen am Dienstag zur „Börsen-Zeitung“. Da er aber mit einem starken Rückgang des Gesamtmarkts in Europa rechne, werde wohl der Marktanteil von Kia steigen.

Auch Kia-Schwester Hyundai korrigiert Absatzziele nach unten

Zuvor hatte bereits die Schwestermarke Hyundai ihre Absatzziele für Europa heruntergeschraubt. Ein geplanter Marktanteil von fünf Prozent schon 2015 sei nicht zu erreichen, hatte Hyundai-Europachef Allan Rushforth dem Nachrichtenmagazin „Focus“ gesagt. „Dieses Ziel haben wir auf das Ende des Jahrzehnts verschoben.“

Kia ist zu 33 Prozent im Besitz von Hyundai. Über die Kapitalbeteiligung hinaus gibt es weitere Vereinbarungen, so dass Kia quasi zu dem südkoreanischen Konzern gehört. Dieser setzt bereits mehr Autos als ab der Daimler mit den Marken Mercedes und Smart. Vor allem Volumenherstellern wie Fiat, Ford oder Opel haben die Koreaner viele Kunden abgejagt. Hyundai und Kia sind derzeit zusammen die Nummer fünf unter den Autobauern weltweit.

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