Die Felge des Renault Initiale Paris
Entwicklungsgelder für Renault abgesegnet
 

Französische Entwicklungsgelder für Renault

Nun ist es offiziell, die EU-Kommission hat in Brüssel die Finanzspritze für den französischen Autobauer Renault erlaubt.

02.10.2013 APA

 

20,5 Millionen Euro erhält der Autohersteller Renault vom französischen Staat als Entwicklungshilfe für ein neues Nutzfahrzeug mit Diesel-Hybrid-Motor. Dies gab am Mittwoch die EU-Kommission in Brüssel bekannt. Die von Frankreich gewährte Unterstützung für das Projekt „Hydivu“ entspreche den EU-Regeln, hieß es zur Begründung. Die staatliche Hilfe gleiche ein Versagen des Marktes aus, ohne den Wettbewerb zu verzerren.

Rückzahlung verpflichtend

Renault will nach EU-Angaben einen Kastenwagen mit dem umweltfreundlichen Antrieb entwickeln. Der Gesamtbetrag umfasst Subventionen sowie Vorauszahlungen für Forschung und Entwicklung, die später zurückgezahlt werden müssen.

CO2-Ausstoß senken Investitionen stärken

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia sagte: „Dieses Projekt trägt dazu bei, den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß zu senken und die Innovationskraft in der EU zu verbessern.“

Wettbewerbsaufsicht

Die EU-Kommission ist die oberste Wettbewerbsaufsicht und muss sicherstellen, dass EU-Staaten die heimische Industrie nicht zulasten der Firmen in anderen Mitgliedsländern stützen.

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