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Es geht los: Aus M-Klasse wird Mercedes GLE

Design und Nomenklatur des Premium-SUV werden an die neue Mercedes-Linie angepasst.

26.03.2015 Press Inform

Über die neuen Modell-Bezeichnungen von Mercedes wurde schon viel berichtet, nach dem CL, der zum S-Klasse Coupé wurde, folgt nun die nächste Umbenennung. Die M-Klasse wird atmosphärisch der E-Klasse zugeordnet, das Präfix „GL“ deutet auf eine Crossover-Version hin, folglich heißt die M-Klasse nun GLE. Das GLE Coupé als Schattenriss des BMW X6 parkt nebenan. Und damit der Name nicht die offensichtlichste Neuerung ist, wurden Front und Heck dezent an die aktuellen Design-Vorgaben angepasst.

Obligat: Plug-In-Hybrid

Nach S-Klasse und C-Klasse bietet Mercedes erstmals auch im SUV-Segment eine Version mit Plug-In-Antrieb an, die sich die Technik mit dem S 500e teilt. Der Mercedes GLE 500e mit seinem aufgeladenen Dreiliter-V6 bietet eine Systemleistung von 325 kW (442 PS) bei einem Normverbrauch von 3,3 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstop von 78 g/km entspricht. Der 333 PS starke Benziner wird dabei von einem 85 kW / 116 PS starken Elektromodul unterstützt, das im Gehäuse der Siebengang-Automatik sitzt. Rein elektrisch kann er mit seinem elektrischen Verbrauch von 16,7 kWh/100 km bis zu 30 Kilometern zurücklegen, die volle Batterie-Ladung dauert zwei Stunden.

GLE kann kraxeln

Weitgehend unverändert bliebt der kleine Vierzylinder-Diesel im GLE 250d, der weiterhin 150 kW (204 PS) leistet und 5,4 bis 5,7 Liter Diesel verbraucht. Um die Verbrauchsmarke weiter zu senken, ist dieser Einstiegsdiesel auch allein mit Heckantrieb zu bekommen, was für ein Groß-SUV aber doch etwas mager erscheint (siehe auch: BMW X5 25d s-Drive). Deutlich artgerechter ist man mit dem 333 PS starken GLE 400 oder dem GLE 500 mit seinen 435 PS starken V8-Turbo unterwegs, beide bieten Allrad serienmäßig. Die beliebteste Antriebsvariante dürfte in Europa der 258 PS starke GLE 350d bleiben, der seinen Normverbrauch um knapp zehn Prozent auf 6,4 Liter Diesel reduzieren konnte. Ein leistungsstärkerer Topdiesel der 300-PS-Liga fehlt bei den Schwaben noch. Die Dieselvarianten sind mit der neu entwickelten Neunstufenautomatik unterwegs, erstmals lieferbar sind eine Geländeuntersetzung und eine Zentralsperre.

Von Beginn an: AMG!

Zeitgleich mit den normalen GLE-Varianten legt auch die hauseigene AMG-Sportabteilung ihre Interpretation eines Full-Size-SUV auf: Der Mercedes GLE 63 AMG leistet entweder 557 oder (als S-Version) 585 PS, bis zu 760 Nm Drehmoment und 280 km/h Spitzentempo. Der Verbrauch: 11,8 Liter Super.

Gestaltungsfreiheit

Alle Modelle mit vier und sechs Zylindern sind mit einem Stahlfederfahrwerk ausgestattet, optional ist eine Luftfederung verfügbar, die bei den Achtzylindern ab Werk verbaut ist und für die anderen Versionen ans Herz gelegt sei. Für Sechs- und Achtzylinder sind zudem ein Offroadpaket und ein spezieller Wankstabilisator verfügbar. Sinnvolle Details wie eine elektrische Heckklappe, LED-Scheinwerfer oder ein Navigationssystem sind weiterhin nur gehen Aufpreis zu bekommen. Die Weltpremiere des Mercedes GLE findet auf der New York Autoshow (3. – 12. April 2015) statt, die Preise werden auf dem Niveau des Vorgängers liegen: Einstieg bei rund 65.000,– Euro, GLE 350d für rund 70.000,– Euro, AMG-Version bei rund 145.000,– Euro, nach oben fast kein Ende. Ein Respektabstand bleibt zum Mercedes GLE Coupé, das rund 6.500,– Euro höher dotiert.

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