Der VW Eco Up! beim Auto Salon Genf
Bei den Erdgasfahrzeugen führt VW vor Fiat und Opel
 

Erdgasautos: Nur 612 von 248.111 Zulassungen

So viele Erdgasautos wurden in den ersten 9 Monaten im Jahr 2013 zugelassen. Ein schwindend geringer Anteil.

18.11.2013 APA

Das Erdgasauto hat es in Österreich schwer, das belegen die aktuellen Zulassungszahlen.

Nur 612 Zulassungen bei Erdgasautos

In den Monaten Jänner bis September 2013 wurden gerade 612 Fahrzeuge zugelassen. Zum Vergleich: Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres 248.111 Pkw neu angemeldet. Allerdings gab es am Gesamtmarkt ein Minus von 6,6 Prozent, während es bei den Erdgasautos einen Zuwachs von 11 Prozent gab.

VW Eco Up! führt

Bis dato wurden in Österreich rund 8.500 Erdgasfahrzeuge zugelassen. Führender Fahrzeughersteller ist Volkswagen mit dem Eco Up! 1,0 CNG. Rang zwei in der Neuzulassungs-Statistik belegt Fiat mit 63, gefolgt von Opel mit 49 Pkw. Bei Nutzfahrzeugen führt Volkswagen ebenfalls die Statistik an, teilte die „Initiative Gas“ am Montag in einer Aussendung mit.

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  • Ravenbird

    Erdgas ist außerhalb der Städte KEINE Alternative. Und wenn jemand in einer Stadt wohnt und aufs Land fährt?
    Klar kann er dann mit Sprit fahren, aber dafür so viel mehr Geld ausgeben?
    Erdgasautos sind als Hobby oder Vorzeigefahrzeuge geeignet, für sonst nichts.
    Anders wäre es mit einem dichten Tankstellennetz. Aber am Land gibt es Dank ÖAMTC bald gar keine Tankstellen mehr. Nicht mal für Sprit.
    Der „Autofahrerclub“ hat bekanntlich dazu aufgerufen, zur Senkung der Spritpreise bewußt Umwege in Kauf zu nehmen, um eine billigere Tankstelle anzufahren. Das würde alle anderen dazu zwingen, die Preise zu senken. Blödsinn! Es wäre gescheiter gewesen, den Staat zu einem geregelten Raffinerieabgabepreis zu zwingen. Vor allem, wenn man weiß, daß der Sprit in Ballungszentren billiger verkauft wird als am Land. Als ob am Land die Einkommen höher wären! Wenn der Staat die Landbevölkerung erhalten will, muß er dafür etwas tun.
    In meiner Gegend gibt es jetzt gar keine Tankstellen mehr und ich muß zwölf Kilometer sinnlose Wege fahren um Sprit zu tanken – und natürlich wieder zurück. Von Erdgas ist hier überhaupt keine Rede. Geschweige denn von Werkstätten für solche Außenseiter.

    • chi

      hi,wir können uns sicherlich standhaft weigern uns zu informieren. dann sollte man allerdings nicht die umwelt damit belasten.
      wir fahren in unserer familie mittlerweile das dritte erdgasauto und sind voll zufrieden – auch am land. gefahren wird zu über 95 % im erdgasmodus. falls dieses doch mal alle geht reicht der benzintank noch für ca. 350 km ohne das man das automatische umschalten merkt. ausser in den alpinen bereichen reicht das tankstellennetz bereits halbwegs. interessanterweise fahre ich damit auch in den urlaub nach kroatien. runter mit erdgas und zurück teilweise ebenso noch (istrien, kvarner bucht) – der rest wird bis zur ersten österreichischen erdgastankstelle dann im benzinmodus zurückgelegt. derzeit wird aber auch in slo und hr das tankstellennetz ausgebaut.

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