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Europas Musclecar-Fans können sich freuen.
 

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Chevrolet bringt den Camaro nach Europa. Das wurde aber auch Zeit.

02.12.2010 Online Redaktion

Natürlich wird der Camaro das hiesige Straßenbild nicht nachhaltig verändern. Und natürlich wird der Export des Camaro nach Europa nicht Chevrolets Geheimwaffe sein, um die Krise endgültig zu beenden. Soweit so klar. Aber Europa war bislang in Sachen Musclecars die reinste Diaspora. Fans waren stets auf Importeure angewiesen. Nach den Plänen von Chevrolet soll sich das 2011 ändern.

Auf der Los Angeles Motorshow präsentierte Chevrolet jüngst die Cabrio-Version ihres Retro-Racers. Damit waren sie der große Hit auf der Messe. Normalerweise muss man als Europäer bei solchen Ankündigungen nicht genauer hinschauen. Die Autos kommen ja doch nicht zu uns. Doch diesmal ist alles anders. Chevrolet kündigte an, den Camaro ab Herbst 2011 auch nach Europa exportieren zu wollen.

In der Basisversion kommt das Cabrio (das Fetzendach öffent und schließt in rund 20 Sekunden) mit einem 3,6-Liter V6-Benziner mit 316 PS auf den Hof. Wer mehr will greift zur Variante „SS“, die bietet einen 6,2-Liter V8 mit 432 PS. Serienmäßig wird ein Sechsgang-Schaltgetriebe verbaut. Gegen Aufpreis gibt es eine Automatik – ebenfalls mit sechs Stufen.

Bereits im Frühjahr ist es in den USA soweit. Dann rollt der offene Camaro zu den Händlern und wird zu Preisen ab 30.000 Dollar (rund 22.000 Euro) zu haben sein. Dieses Preisniveau wird in Europa freilich nicht zu halten sein. Liebhaber dürfen ab September, dem voraussichtlichen Marktstart des Musclecar hierzulande, mit 30.000 Euro und mehr rechnen.

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  • autofreak

    Jaaaaaaa!!!!! Er kommt. Hoffentlich wird es ein großer Erfolg, denn dann würde G.M. auch andere US-Schlitten hierzulande verkaufen.

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