Elon Musk hat Erfahrung damit, Dinge in den Weltraum zu befördern.
 

Was kommt nach Tesla?

Er hat uns den Tesla gebracht, und nun will er 700 Satelliten für weltweites Internet ins All bringen.

11.11.2014 Online Redaktion

Elon Musk kann’s nicht lassen: Dass er uns mit Tesla und PayPal 2 Dinge gebracht hat, ohne die das Leben nicht (ganz) das selbe wäre, ist der menschlichen Ideenschleuder nicht genug.

Weltweites Internet mit 700 Satelliten

Ein bereits seit 2002 laufendes, weniger bekanntes (aber deshalb nicht wenig bekanntes) Projekt als die beiden oben genannten ist Musks privates Weltraumunternehmen SpaceX. Mit Raumfahrt hat der Tesla-CEO also schon seine Erfahrungen. Daher verwundert es auch nicht, dass Musks nächstes Projekt in die selbe Bresche schlägt: Gemeinsam mit dem ehemaligen Google-Experten Greg Wyler will er mit 700 Satelliten weltweites Internet ermöglichen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf anonyme Quellen.

Mini-Satelliten

Jeder der 700 geplanten Satelliten soll weniger als 250 Pfund (ca. 100 Kilogramm) wiegen – weniger als die Hälfte der meisten Kommunikationssatelliten, die derzeit in kommerziellem Einsatz sind.

Umsetzung unklar

Das Projekt befindet sich derzeit noch in einem Frühstadium. Branchenexperten schätzen, dass es mindestens eine Milliarde Dollar kosten würde, es fertig zu entwickeln. Zudem sei noch nicht klar, ob Musk sich tatsächlich beteiligen werde. Greg Wylers Unternehmen WorldVu Satellites halte derzeit die Rechte am für das Projekt notwendigen Funkspektrum, die Rechte werden aber auslaufen, bevor Elon Musks Unternehmen SpaceX seine Kapazitäten auf den Start der 700 Satelliten erweitern werde können. Gespräche über den Bau von Satellitenfabriken in Florida oder Colorado seien aber trotzdem bereits in Gange, so die Insider.

Google hatte nicht genügend Expertise

Ursprünglich hatte Wyler geplant, sein Vorhaben des weltumspannenden Internetzugangs mit dem Internetriesen Google umzusetzen. Deren Wege hätten sich aber relativ rasch wieder getrennt, da Wyler nicht sicher gewesen sei, ob Google genügend Expertise zur Herstellung von so einer großen Satellitenflotte mit bringen würde. Seine Hoffnungen liegen nun also auf SpaceX und Elon Musk – und wenn der es schafft, mal eben so den Elektroautomarkt umzukrempeln, werden ein paar Mini-Satelliten wohl auch kein Problem sein.

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