Rinspeed Dock+Go Smart
Rein optisch eher gewöhnungsbedürftig.
 

Elektro-Extension

Rinspeed spendiert Elektrozwergen eine dritte, multifunktionale Achse.

09.12.2011 Online Redaktion

Mal Klartext in Sachen Elektromobilität: Wenn bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor die Tank-Warnleuchte anspringt, hat der Fahrer in etwa so viel Reichweite übrig wie mit einem vollgeladenen Elektroauto. Das dürfte den ein oder anderen Vorbehalt gegenüber Elektroautos erklären. Jetzt noch ein Wort zum Smart: Praktisch ist der nur bei der Parkplatzsuche.

Rinspeed glaubt, diese beiden Probleme gelöst zu haben. Mit einer ansteckbaren dritten Achse für den Elektro-Smart, die der Schweizer auf dem Automobilsalon in Genf (März 2012) präsentieren will.

„Dock+Go“ nennt Frank Rinderknecht, der Chef von Rinspeed, das System. Es soll mit allen kleinen Elektroautos kompatibel sein und deren Nutzwert quasi ins Unendliche steigern. Und das geht so.

Die Box, die auf der dritten Achse sitzt kann je nach Anwendungszweck gestaltet werden. Pizzalieferanten kriegen eine Warmhaltebox, Handwerker eine Werkzeugbox, alle anderen eine Golf-, Camping, Ski- oder Strandbox.

Der Clou der dritten Achse soll ein Energpack sein. Denkbar ist, dass die dritte Achse einen Verbrennungsmotor, einen Range-Extender oder Akkus beherbergt, um Extra-Kilometer zu garantieren. Die angedockte dritte Achse treibt die mitlaufende zweite an und lädt dabei den bordeigenen Akku des Stadtflitzers wieder auf. „Vario-Hybrid“ wurde dieses System getauft.

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