Ein Mustang als überdimensionaler Spiele-Controller

Die Oculus Rift macht’s möglich: Matt Powers driftet seinen realen Roush Stage 3 Mustang durch eine spektakuläre virtuelle Welt.

27.05.2015 Online Redaktion

Lange kann es nicht mehr dauern, bis die lang erwarteten Virtual Reality-Headsets Oculus Rift, Project Morpheus,Vive und Co. endlich auf den Markt kommen. Mit ihnen soll das Computerspielen so realitätsnah werden wie nie zuvor. Während die Technologie der VR-Brillen schon ausgereift ist, stellt die Steuerung der Inhalte eine größere Herausforderung dar. Denn so realistisch das visuelle Erlebnis auch sein mag – wenn man zur Fortbewegung auf Knöpfe drücken muss oder beim Autofahren keine physikalischen Kräfte auf sich einwirken spürt, vermindert das die Immersion.

Roush Stage 3 Mustang als überdimensionaler Controller

Um das Fahrerlebnis in der Virtuellen Realität zu 100% realistisch zu gestalten, hat Castrol gar nicht erst versucht, die perfekte Illusion zu schaffen – sondern ließ Formula Drift-Profi Matt Powers gleich ein echtes Auto durch die virtuelle Landschaft steuern. Powers fuhr seinen Roush Stage 3 Mustang über einen leeren Track – das Oculus Rift Development Kit 2, das in seinen Helm integriert war, zeigte ihm aber eine völlig andere Landschaft. Die computergenerierte dreidimensionale Welt veränderte sich dabei in Reaktion auf Powers‘ Fahrmanöver in Echtzeit. Sein Mustang wurde so zu einem überdimensionalen Spiele-Controller.

„VIRTUAL DRIFT“ durch eine interaktive Welt

Castrol gab dem Spektakel den bezeichnenden Namen „VIRTUAL DRIFT“. Und es sieht ziemlich beeindruckend aus, wie sich Powers und sein Mustang durch eine Sci Fi-Welt aus sich ständig transformierenden Fels-Formationen schlängeln. Kurz taucht in der virtuellen Welt sogar ein anderer Wagen auf, der sich mit Powers duelliert.

Begeisterung auf allen Seiten

Auch Powers fand an dem „VIRTUAL DRIFT“ Gefallen. „Virtual Drift war das bisher aufregendste und anspruchsvollste Erlebnis meines Lebens. Ich fand nicht nur meine Einbeziehung in den Testprozess der nächsten Spiele-Generation fantastisch, sondern auch die Möglichkeiten für den Motorsport im Allgemeinen absolut überwältigend“, zitiert Castrol den 26-jährigen Drift-Profi in einer Presseaussendung. Gefolgt von dem sehr natürlich klingenden Satz: „Ich musste mich auf meine Instinkte und den Wagen verlassen, während die Stärke von Castrol EDGE im Motor mir die Gewissheit gab, dass der Wagen seine Höchstleistung erreichen würde.“

Und hier noch ein kurzes Video über die Entwicklung von „VIRTUAL DRIFT“:

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