Opel LEV Studie IAA Frankfurt
Der LEV soll die Verkehrsprobleme der Zukunft lösen.
 

Ein-Euro-Hop

Auch Opel will die Verkehrsprobleme der Zukunft lösen und zeigt das LEV.

17.09.2011 Online Redaktion

Allgemeiner Konsens bei den Autoherstellern scheint zu sein, dass wir in Zukunft in der Stadt ein Verkehrsproblem bekommen werden. Zu viele Menschen, zu viele und zu große Autos, dafür aber zu wenig Parkplätze und zu kleine Straßen. Es ist nun mal so, dass eine Landflucht stattfindet. Zwar folgen ein paar wenige dem umgekehrten Trend und suchen ihr neues Zuhause im Grünen, weit mehr zieht es aber in die Stadt.

Weswegen ja Volkswagen den Nils und Audi das Urban Concept präsentiert haben. Und der Renault Twizy ist ja so neu auch nicht mehr und kann quasi als Urahn dieses noch nicht bestehenden Segments verstanden werden. Auch Opel ließ sich in Frankfurt nicht lumpen und zeigte das LEV. Das Kürzel steht für Lightweight Electric Vehicle. Sehr pragmatisch benamst, da gefällt uns „Nils“ schon besser und das will was heißen. Aber immerhin weiß man im Gegensatz zu VW gleich auf Anhieb worum es geht.

Opel LEV Studie IAA Frankfurt

Der Clou ist, dass man rein rechnerisch mit einem Euro 100 Kilometer weit kommt. Umgerechnet in Benzin wären das 0,6 Liter pro 100 Kilometer. Das ist selbst mit Extrem-Leichtbau nicht möglich, weswegen auch ein Elektromotor den Antrieb übernimmt. Zwei Leute finden Platz, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h. Es sei denn, man bestellt die günstigere Variante, die dann auf 45 km/h gedrosselt wird.

Angeblich könne er sehr kostengünstig produziert werden, womit er, noch angeblicher, schon für 16-Jährige interessant sein könnte. Bis jetzt handelt es sich noch um ein reines Experimentalfahrzeug.

Mehr zum Thema
pixel