Chevrolet Colorado Statisch Exterieur Seite
Chevrolet? Isuzu? Gar Opel?
 

Durch die Hintertür

Der Chevrolet Colorado legt sich mit Navara, Amarok und Konsorten an.

25.03.2011 Online Redaktion

Vorab: Der Chevrolet Colorado ist kein klassischer Klischee-Ami-Pick-up. Im Gegenteil. Das gezeigte Modell – eine seriennahe Studie, die derzeit auf der Bangkok Auto Show präsentiert wird – ist 5,20 Meter lang, nur 1,73 Meter breit und hat einen Vierzylinder-Turbodiesel mit 2,8 Liter Hubraum verbaut. So wird auch schnell klar, wie die angepeilte Konkurrenz heißt: Mitsubishi L200, Nissan Navara, Toyota Hilux und VW Amarok.

Bangkok beziehungsweise Thailand ist Boomtown für Midsize-Trucks. Einer der absatzstärksten Märkte für diese Fahrzeugnische. Hier sind die kleinen Laster Alltagsvehikel, Prestigeautos, Nutzfahrzeuge… kurzum: stark verbreitet. Mit Zufall haben Ort und Zeitpunkt der Präsentation also nichts zu tun. Aber Zufall kann man sich bei General Motors nach den Geschehnissen der vergangenen Dekade auch nicht mehr leisten.

Chevrolet Colorado Interieur

Mit Europa hat das ganze zu tun, wenn man sich die Markenverflechtungen anschaut. Der Colorado, der in Europa nie verkauft wurde, teilt sich die Plattform mit dem Isuzu D-Max. Der wiederum ist schon ziemlich angestaubt und könnte ein Facelift gut gebrauchen. Zumal er vor allem bei Leuten beliebt ist, die ein Arbeitstier brauchen, ist er doch einer der wenigen Pick-ups dieser Größenordnung, die eine Tonne Nutzlast aufweisen. Nach Angaben von Auto, Motor und Sport könne man sich im Konzern sogar eine Vermarktung als Opel-Modell vorstellen. Das wiederum können wir uns nur schwer vorstellen. Das Jahr wird’s zeigen. Ende 2011 soll der neue Colorado auf den Markt kommen.

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