BMW und SIXT steigen mit DriveNow in den Carsharing-Markt ein.
 

DriveNow entert den Carsharing-Markt in Wien

DriveNow ist der neuste Carsharing-Anbieter in Wien. Damit können Interessenten bereits auf 4 Anbieter zurückgreifen.

21.10.2014 APA

Wien ist um einen Carsharing-Anbieter reicher: Am 17. Oktober ist „DriveNow“ – ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW und Sixt – gestartet. Die Flotte umfasst 400 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini. Der Neuzugang setzt auf ein sogenanntes Free-Floating-System. Was bedeutet: Fixe Standplätze gibt es nicht. Preislich liegt DriveNow mit 34 Cent über dem Konkurrenten car2go, bei dem man ab 29 Cent pro Minute dabei ist.

Vor- und Nachteil von DriveNow-System

Das System ist vergleichbar mit jenem der Daimler-Tochter car2go, die in Wien seit 2012 mit Smart-Zweisitzern am Markt ist. Die Autos können im Geschäftsgebiet auf „normalen“ Parkplätzen abgestellt werden. Auf Anmietstationen wie bei den beiden weiteren Konkurrenten zipcar und Flinkster wird verzichtet. Somit müssen die Fahrzeuge nicht wieder dorthin zurückgebracht werden, wo sie abgeholt wurden. Der Nachteil: Für das DriveNow-Gefährt muss ein Parkplatz gesucht werden.

Wo DriveNow Autos geholt und zurückgebracht werden

Dieser muss in dem derzeit 81 Quadratkilometer großen Geschäftsgebiet liegen. Es erstreckt sich über die inneren Bezirke, wobei jedoch auch Meidling, Floridsdorf oder die Donaustadt zumindest teilweise dazugehören. Und: Auch am Flughafen ist demnächst eine Anmietung bzw. Rückgabe möglich, wobei es dort einen reservierten Parkbereich gibt.

10.000 Kunden bereits registriert

Eine künftige Erweiterung in die Außenbezirke wird nicht ausgeschlossen, wie bei der Präsentation heute erklärt wurde. Dazu müsste jedoch auch die Flotte aufgestockt werden – was durchaus möglich sei, wenn der Betrieb erfolgreich laufe, wie es hieß. Über die Startphase zeigte man sich bei DriveNow jedenfalls erfreut: Schon 10.000 Kunden haben sich registriert.

Der Fuhrpark von DriveNow

DriveNow-Geschäftsführer Nico Gabriel bezeichnete das neue Angebot als „Premiumprodukt“. Die Autos, so wurde betont, sind größer als bei car2go, auch Cabrios oder SUVs gehören zum Angebot. Dass man auch preislich über dem vergleichbaren Mitbewerber liegt, wurde nicht verschwiegen. Laut DriveNow-Österreich-Chef Robert Kahr beginnen die Tarife ab 34 Cent pro Minute, wobei es auch Rabatt-Pakete gibt. Kosten für Benzin oder Parken sind im Preis enthalten.

Das Unternehmen DriveNow

DriveNow ist laut eigenen Angaben eines der größten Carsharing-Unternehmen weltweit. In Deutschland ist man in fünf Großstädten unterwegs – am intensivsten in Berlin, wo der Anbieter über 900 Autos und 120.000 Kunden verfügt.

  • Franziska

    Ich nutze Car2Go seit 2 Jahren und freue mich dass in Wien etwas in die Carsharing-Szene kommt. Deshalb habe ich mich auch direkt bei DriveNow angemeldet. Aktuell ist es hier auch noch kostenlos und man spart 29€: http://www.carsharing-gutschein.at
    Viele Grüße
    Franzi

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