Dongfeng und PSA Peugeot Citroen
Dongfeng ist bei PSA Peugeot Citroen eingestiegen.
 

Chinesischer Einstieg bei Peugeot fix

Der chinesische Autokonzern Dongfeng und der französische Staat übernehmen 14 Prozent an PSA für 800 Millionen Euro.

26.03.2014 APA

Die Tinte unter dem Vertrag ist trocken, der chinesische Autokonzern Dongfeng ist bei PSA Peugeot Citroën eingestiegen. Bei einer Zeremonie mit Frankreichs Staatspräsident François Hollande und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping unterzeichneten die Verantwortlichen am Mittwoch die entsprechende Vereinbarung.

Dongfeng übernimmt 14 Prozent

Sie sieht vor, dass Dongfeng im Zuge einer Kapitalerhöhung um 3 Mrd. Euro für 800 Millionen Euro einen 14-Prozent-Anteil an PSA übernimmt.

Peugeot-Familie verliert Kontrolle

Gleichzeitig steigt der französische Staat im selben Umfang ein, um zu verhindern, dass die Chinesen die Kontrolle über das französische Traditionsunternehmen erlangen. Die Peugeot-Familie verliert dadurch die Kontrolle über den Konzern.

2013 Verlust von 2,3 Milliarden Euro

Allein voriges Jahr hatte PSA einen Verlust in Höhe von 2,3 Mrd. Euro verbucht. Der Konzern hat vor allem Probleme, weil er sich zu lange auf den europäischen Markt konzentrierte.

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  • Ravenbird

    Der Ausverkauf der hirn- und einfallslosen europäischen Firmen hat schon längst begonnen.
    Aber glaubt mir, die Chinesen fackeln nicht, wenn es ernst wird.

    • kroko0_13

      …ein Allwissender!

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