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Wird Dongfeng bei den Franzosen einsteigen?
 

Beteiligung von Dongfeng bei Peugeot Citroen?

Das chinesische Partnerunternehmen könnte laut einem Zeitungsbericht bei dem angeschlagenen Autokonzern PSA einsteigen.

04.07.2013 APA

 

Der französische Autokonzern PSA (Peugeot Citroen) hat mit schlechten Absatzzahlen zu kämpfen und ist auf der Suche nach einem Partner möglicherweise fündig geworden. Das chinesische Partnerunternehmen Dongfeng ist nach einem Zeitungsbericht zufolge an einem Einstieg bei den Franzosen interessiert.

Thierry Peugeot mit großen Hoffnungen

Der PSA-Verwaltungsrat-Chef Thierry Peugeot hat „große Hoffnungen“ in Dongfeng Motor gesetzt, mit dem PSA gegenwärtig schon ein Joint Venture hat – dies geht aus der staatlich gestützten chinesischen Zeitung „21st Century Business Herald“ am Mittwoch hervor.

Komplexe Gespräche

Die beiden Seiten haben schon vor einiger Zeit Kontakt miteinander aufgenommen, nach dem Zeitungsbericht zu Urteilen sind diese Gespräche aber „sehr komplex“ und bisher mit nur wenigen Fortschritten verlaufen. Momentan kann über den Ausgang der Verhandlungen nur spekuliert werden, eine klare Entscheidung ist bisher noch nicht zu erwarten.

Höhe der Beteiligung noch offen

Einer weiteren Quelle zufolge gibt es auch noch keine Einigung über die mögliche Höhe einer Beteiligung. Dem Vorhaben müssten noch die Verwaltungsräte beider Unternehmen zustimmen. Ein Sprecher von Dongfeng wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Sprecherin von PSA in China wies die Informationen als „Gerüchte“ zurück.

Absage von GM

PSA hat immense Absatzschwierigkeiten in Europa und schreibt rote Zahlen. Für Frankreich hatte PSA die Streichung tausender Stellen und die Schließung eines ganzen Werkes angekündigt. Kürzlich hatte der US-Konzern General Motors (GM), der sieben Prozent an PSA hält, erklärt, er wolle kein zusätzliches Kapital in den französischen Autobauer investieren.

 

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