Das ist Steve.
Das ist Steve.
 

Dieser Crash Test-Zombie soll die Fußgängersicherheit erhöhen

Der japanische Autobauer Toyota entwickelte einen gehenden Dummy namens „Steve“, der nicht nur innovativ, sondern auch sehr gruselig ist.

11.01.2015 Online Redaktion

Im Collaborative Safety Research Center – kurz CSRC – entwickelt Toyota neue Wege zur Erhöhung der Füßgängersicherheit. Ein System soll mithilfe von Radar- und Kamera-Sensoren Fußgänger erkennen, die (plötzlich) auf die Straße laufen, und selbst abstoppen, falls der Fahrer es nicht tut.

Registriert das Fahrzeug einen Fußgänger auf der Straße, wird der Fahrer zuerst gewarnt. Bewegt sich der Fußgänger nicht von der Straße und handelt der Fahrer, der auf ihn zusteuert, trotzdem nicht, übernimmt das Auto.

(c) Bild:Toyota

(c) Bild:Toyota

Zombiesquer Toyota-Dummy

Um dieses System ausgiebig zu testen und zu verbessern, hat Toyota gemeinsam mit der Indiana University einen speziellen Crash Test Dummy entwickelt, der sorglos über sie Straße läuft. Oder stolpert. Von dessen Vorzügen will Toyota nicht alleine profitieren – auch andere Autobauern sollen die Puppe kaufen können, um ihre eigenen Fußgängererkennungs-System mit dessen Hilfe zu optimieren.

„Steve“ soll auch anderen Autobauern helfen

Das „Steve“ genannte Ding lässt beim Herumwanken die Gliedmaßen fliegen, um „mehr wie ein richtiger Mensch“ auszusehen. Das ist aber eher gruselig als lebensecht und wird – neben der intedierten Erhöhung der Fußgängersicherheit – wahrscheinlich auch dafür sorgen, dass man im Toyota bei einer etwaigen Zombie-Apokalypse keine Untoten zusammenführen kann.

Und so funktioniert’s:

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