Begegnungszone Mariahilfer Straße
Die Begegnungszone feiert ihr einjähriges bestehen.
 

Die Begegnungszone feiert ihr einjähriges bestehen

Seit mittlerweile einem Jahr ist die Begegnungszone in der StVO verankert. In sieben Bundesländern existieren solche „Shared Space“-Orte.

24.03.2014 APA

Seit dem 31. März 2013 ist die Begegnungszone in der Straßenverkehrsordnung (StVO) verankert. Passanten dürfen die Fahrbahn mitbenutzen – und es ist besondere Rücksicht auf sie zu nehmen. Das Tempolimit liegt bei 20, in Ausnahmefällen bei 30 km/h. Mittlerweile gibt es die Zonen in fast allen Bundesländern, die wohl berühmteste ist in der Wiener Mariahilfer Straße zu finden.

Keine Begegnungszone im Burgenland und Tirol

Bis auf das Burgenland und Tirol gibt es in allen anderen Bundesländern mindestens eine Begegnungszone. In Oberösterreich gibt es welche in Linz, Enns, Freistadt, Lochen, Ottensheim und Wels. Weitere Begegnungszonen gibt es in Bludenz, Dornbirn, Graz, Judenburg, Klagenfurt, Velden, Villach, Mödling, St. Pölten und Thalgau. Die größte ist jene auf der Mariahilfer Straße.

Vorbild Shared Space

Das Besondere an der Begegnungszone ist, dass sie weitgehend ohne Verkehrszeichen auskommt und auf den Prinzipien der Aufmerksamkeit und der gegenseitigen Rücksichtnahme basiert. Sie hat sich aus dem „Shared Space“ des holländischen Verkehrsplaners Hans Mondermann entwickelt.

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