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Im neuen Vorschlag ist die Einführung der Grenzwerte erst ab 2021 für alle neuen Autos vorgesehen.
 

Deutschland begrüßt Kompromissvorschlag zu CO2-Grenzwerten

Dem von der litauischen EU-Ratspräsidentschaft und den Unterhändlern des EU-Parlaments ausgehandelten Kompromiss, der Übergangsfristen und Supercredits vorsieht, werde Deutschland „voraussichtlich zustimmen“

28.11.2013 APA

Die deutsche Bundesregierung hat auf den neuesten Kompromissvorschlag in der Diskussion um die Einführung von CO2-Grenzwerten für Pkw positiv reagiert. Dem neuen Vorschlag entsprechend soll der Grenzwert von 95 Gramm CO2 pro Kilometer erst ab 2021 für alle Neuwagen gelten, auch die stärkere Anrechnung von Supercredits ist darin enthalten. „Das sehen wir positiv“, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium am Donnerstag.

Neuer Vorschlag stellt „Verbesserung gegenüber dem Vorschlag vom Juni dar“

Der Kompromissvorschlag von EU-Parlament und Ratspräsidentschaft stelle eine Verbesserung gegenüber dem Vorschlag vom Juni dar – „ob diese Änderungen insgesamt ausreichend sind, wird derzeit noch geprüft“, ergänzte das Ministerium. Bisher hatte sich Deutschland zugunsten seiner Autobauer gegen die strengeren Vorgaben quer gestellt.

Deutschland wird „voraussichtlich zustimmen“

Die von der litauischen EU-Ratspräsidentschaft und den Unterhändlern des EU-Parlaments ausgehandelten abgeschwächten Vorgaben werde Deutschland aber „voraussichtlich zustimmen“, hieß es am Donnerstag aus Regierungskreisen. „Wir begrüßen den von der litauischen Ratspräsidentschaft und dem EU-Parlament ausgehandelten Kompromiss zu den CO2-Zielwerten für Pkw“, sagte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage. Es handle sich um eine ausgewogene Lösung, die sowohl im Interesse des Klimaschutzes sei, als auch der Arbeitsplätze in Europa.

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