Kia GT4 Stinger
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Detroit Autoshow 2014: Die Concept-Cars auf der NAIAS

Der Trend geht hin zu Studien, die innerhalb eines Jahres auf dem Markt angeboten werden könnten.

15.01.2014 Press Inform

Das Jahr beginnt für Autoliebhaber mit der Detroit Autoshow 2014, neben zahlreichen Neuerscheinungen, US-Premieren und Weltpremieren, rücken die Autobauer ihre Concept-Cars ins rechte Licht. Die Formel lautet, alternative Antriebe, aerodynamisches Design und mehr Hollywood als realitätsnahe Studien.

Der VW Beetle Dune

VW Beetle Dune

In Detroit weht der Wind anders

Doch in Detroit ist in diesem Jahr einiges anders. Denn reine Designstudien, die niemals zu einem Serienfahrzeug reifen werden, sind hier nahezu gar nicht vertreten. Der Trend geht hin zu Studien, die innerhalb eines Jahres auf dem Markt angeboten werden könnten. So auch der VW Beetle Dune. Die 210 PS starke fahrende Erinnerung an die Zeit der Strandbuggys ist um fünf Zentimeter höhergelegt worden als sein Serienbruder und zeigt die typischen Cross-Applikationen aus dem Hause Volkswagen. Dass sowohl im Winter als auch im Sommer zwei Paar Ski auf seinem Heck verstaut werden können, ist ein durchaus nettes Gimmick.

Das VW Blue Motion Concept

VW Blue Motion Concept

VW Passat Blue Motion Concept

Aus der gleichen Pkw-Schmiede stammt der VW Passat Blue Motion Concept. Die Limousine verfügt über einen 1,4 Liter-TSI-Benzinmotor mit 150 PS inklusive Turboaufladung, Start-Stopp-System und Zylinderabschaltung. Zudem hat VW dem Spar-Passat die Fähigkeit zum Segeln an die Hand gegeben. Nimmt der Fahrer den Fuß vom Gas, wird der Motor vom Antriebsstrang per DSG-Getriebe ausgekoppelt. Mit all den Spartechniken sollen nach 100 Kilometern nur 5,6 Liter Benzin nachgefüllt werden müssen.

Audi Allroad Shooting Brake

Audi Allroad Shooting Brake

Audi Allroad Shooting Brake Concept

Von der Schwestermarke mit den vier Ringen als Logo ist der Audi allroad shooting brake Concept zu bestaunen. „Das Showcar vereint Sexappeal, hocheffiziente e-tron-quattro-Technologie mit 300 kW / 408 PS bei nur 1,9 Liter auf 100 Kilometern Verbrauch und wegweisende Elektronikanwendungen“, unterstreicht Audi-Entwicklungs-Chef Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, „damit geben wir einen sehr konkreten Ausblick in die nahe Zukunft“. Der Plug-In-Hybrid stemmt bis zu 650 Newtonmeter auf alle vier angetriebenen Räder. Rein elektrisch sollen so rund 50 Kilometer möglich sein. Den Sprint auf Tempo 100 schafft der 1,6 Tonnen schwere Allradler in 4,6 Sekunden – bei 250 Kilometern pro Stunde ist Schluss.

Infiniti Q50 Eau Rouge

Infiniti Q50 Eau Rouge

Infiniti Q50 Eau Rouge

Mit noch mehr Leistung könnte im Serienzustand der Infiniti Q50 Eau Rouge auf die Straße kommen. Der zu großen Teilen aus Carbon bestehende Sportwagen rollt auf 21 Zoll großen Leichtmetallfelgen und könnte mit einem direkteinspritzenden V-Motor mit über 500 PS und mehr als 800 Newtonmetern Drehmoment ausgestattet werden – die Zusammenarbeit mit Daimler macht es möglich.

Toyota FT-1

Toyota FT-1

Toyota FT-1

Auch aus Japan kommt der Toyota FT-1. Der für das Playstation 3-Spiel Gran Turismo 6 designte Sportwagen erinnert durch seine Karosserieform stark an einen Ferrari Enzo oder sogar ein Formel 1-Fahrzeug. Die lange Motorhaube, die großen Luftein- und Auslässe sowie der gewaltige Heckflügel machen Lust auf eine Testfahrt. Doch die wird vorerst nur den Besitzern des Rennspiels vorbehalten bleiben.

Mazda Clubsport 3 Concept

Mazda Clubsport 3 Concept

Mazda Clubsport 3 Concept

Der dritte Japaner im Bunde der Konzeptfahrzeuge ist der Mazda Clubsport 3 Concept. Der von einem 2,5 Liter großen Skyactiv-G-Ottomotor angetriebene Sportler zeigt sich in einem weißen Stahlkleid mit Rallyepfeilen und silbernen Linien, die sich über die Fahrzeugseite erstrecken. Auf der Tür ist eine große 3 für Mazda 3 zu sehen.

Volvo XC Coupe Concept

Volvo XC Coupé Concept

Volvo XC Coupé Concept

Aus Schweden hat es der Volvo XC Coupé Concept nach Detroit geschafft. Der im Vergleich zur Coupe-Studie, die auf der IAA in Frankfurt zu sehen war, in die Höhe gewachsene Neuling soll einen Ausblick auf den kommenden XC90 darstellen. Für den Antrieb steht die Vierzylinder-Motorenpalette mit 120 bis 305 PS zur Wahl.

Kia GT4 Stinger

Kia GT4 Stinger

Kia GT4 Stinger

Auf dem Kia-Stand strahlt ein orangefarbener GT4 Stinger. Der 232 kW / 315 PS starke 2+2-Sitzer ist 4,31 Meter lang, 1,89 Meter breit und 1,25 Meter hoch. Das Sechsgang-Schaltgetriebe versorgt die 275er-Breitreifen an der Hinterachse mit der korrekten Leistungsdosis. Die schlitzförmigen Aussparungen in den A-Säulen sollen zum einen Gewicht einsparen und zum anderen dem Fahrer die Möglichkeit einer 270-Grad-Rundumsicht einräumen. Wie es sich für einen echten Sportwagen gehört, arbeitet sein Triebwerk unter einer gläsernen Heckklappe.

Mini John Cooper Works Concept

Mini John Cooper Works Concept

Mini John Cooper Works Concept

Bei Mini steht der John Cooper Works Concept auf 18 Zoll großen Leichtmetallrädern. Der in einer grauen Lackierung mit roter Bemalung schon im Stand aggressiv ausschauende Mini zeigt sich mit einem umfangreichen Aero-Paket. Dazu gehören neue Seitenschwellerverkleidungen, ein Diffusor-Element und eine Heckschürze mit Flaps sowie ein Dachkantenspoiler. Die rot lackierten Bremssättel der Sportbremsanlage und der mittig positionierte und verchromte Doppelauspuff sind typische JCW-Merkmale. Das Serienmodell dürfte seine 240 PS leisten und 250 km/h schnell sein.

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