Mercedes Benz G-Klasse Exterieur Statisch Heck
Baby come back.
 

Des Kurzen Ende

Eine Legend läuft aus und wird mit einem Sondermodell verabschiedet.

08.05.2011 Autorevue Magazin

Wenn eine Sonderserie „Final Edition“ heißt, dann ahnt man das Drohende: Der kurze Mercedes G (ehemals Puch G mit Wurzeln in Graz, allzu oft wird man derlei nimmer anmerken können) läuft aus, und das Ende wird mit Pomp und Edelstahl vorfahren. Außen künden AMG-Kotflügelverbreiterungen in Wagenfarbe, 18-Zoll-Alufelgen, Trittbretter und Reserveradabdeckung in Edelstahl vom feierlichen Anlass, innen gibt’s allerlei Chrom- und Wurzelholz-Applikationen, die Sitze sind mit schwarzem Leder beschlagen, die Passagiere werden darob im Sommer von Sitzklimatisierung gekühlt und von erweiterten Telefonier-Funktionen erfrischt, das Gepäck wird über eine Chromleiste mit dem Schriftzug Mercedes-Benz in den Laderaum gehievt.

Zwei Motoren stehen zur Wahl: Im G 500 (100.686 Euro) der 5,5-l-V8-Benziner mit 388 PS und 530 Nm, im G 350 CDI BlueTEC (90.511 Euro) der 211-PS-Diesel mit hochmoderner Abgasreinigung. In jedem Fall serienmäßig gibt’s Siebengang-Automatik, ESP, das elektronisch gesteuerte Traktionssystem 4ETS und drei Differenzialsperren, die per Tastendruck 100 Prozent Sperrwirkung ausspielen, so dürfte kein Berg entgleiten.

Mercedes Benz G-Klasse Exterieur Statisch Front

Dass das Leben geht weiter, beweist der fünftürige G, der parallel auch als Sonderserie angeboten wird – sehr ähnliche Zutaten, versöhnlicher Name: Edition Select.

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