Chrysler Airflow Aerodynamik Dymaxion Car
Der Chrysler Airflow wagte sich erstmals in Großserie an das Thema Aerodynamik...
 

Der Zeit voraus

Von: 1937. Für: 14.000 Dollar. Mit: dem Status eines gescheiterten Helden.

08.08.2012 Online Redaktion

In den 30er Jahren waren Autos aerodynamischer wenn sie rückwärts fuhren. Es gab Versuche das zu ändern. Für das meiste Aufsehen sorgte sicherlich Richard Buckminster Fuller mit dem dreirädrigen, tropfenförmigen Dymaxion-Car Anfang der 1930er Jahre (es blieb bei drei gebauten Stück und einer Replica, die 2008 entstand).

Chrysler wollte es dann wissen und ging mit dem Airflow 1936 in Großserienfertigung. Der Airflow war im Vergleich zum Dymaxion-Car zwar so spannend wie dem Gras beim Wachsen zuzuschauen, aber trotzdem noch eine technische Revolution Die Fahrgäste wurden zwischen die Achsen gesetzt, um eine bessere Gewichtsverteilung zu erzielen und zum ersten Mal wurde der Motor vor der Vorderachse positioniert.

Ingenieur Carl Breer tat sich außerdem mit Flugpionier Orville Wright zusammen, um die Form aerodynamisch effizienter zu gestalten. Gemeinsam forschten sie im Windkanal an der Karosserieform.

 

Chrysler Airflow Aerodynamik Dymaxion Car

 

Der Airflow wurde ein Flop und bereits ein Jahr nach Produktionsbeginn wieder eingestellt. Ironie des Schicksals: bei abschließenden Tests im Windkanal erreichte der Airflwo nur durchschnittliche Werte. Da half auch die Werbung nichts: „Wissenschaftliche Experimente ermöglichten Chrysler-Ingenieuren, einfach ein Naturgesetz nachzuweisen und zu adaptieren.“

Mehr zum Thema

Kommentare sind geschlossen.

pixel