Nissan Cube Front Dynamisch Exterieur
Nur hundert Stück in einem Jahr. Jedes davon hart an der Grenze zum Profit.
 

Der Würfel ist gefallen

Nissan stellt in Europa den Verkauf von Cube und Tiida ein.

16.03.2011 Online Redaktion

Sind wir ehrlich, den Tiida werden wir nicht wirklich vermissen. Irgendwie fuhr das Auto unter jedem Radar (Überschrift zur Präsentation Autorevue 2/2008: „Mainstream 16V“). Die Motoren waren 0815, das Design riss niemandem vom Hocker. Genau das Gegenteil ist beim Cube der Fall. Der Würfel, der in Japan bereits ein Kultauto ist, kam frisch und witzig ums Eck. Allein: den Kunden war das egal.

Der Cube wurde Anfang 2010 eingeführt und fand bis heute lediglich 100 Käufer in Österreich. Ähnlich schwach verkaufte der Tiida, der Anfang 2008 eingeführt wurde und sich bis heute nur 450 Mal verkaufte. Eher unprofitabel.

Nissan Cube Front Statisch Exterieur

Mit dem Tiida schossen sich die europäischen Händler selbst ins Knie. Für die wurde das Auto von Nissan-Europe extra ins Programm aufgenommen, weil sie einen Ersatz für den erfolgreichen Altima brauchten. Das ging schief. Durch den Erfolg des Qashqai bröckelte allerdings die Berechtigung eines weiteren Autos im C-Segment.

Der Cube scheiterte eher an der wirtschaftlichen Gesamtsituation. Das Würfelauto wird ausschließlich in Japan produziert. Durch die hohen Produktionskosten und einen starken Yen wurde der Verkauf allerdings unrentabel.

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