Logo von GM und Ford
Der August ist wohl das stärkste Monat seit 6 Jahren
 

Der US-Automarkt macht einen großen Sprung

Vielleicht noch nicht aus der Rezession, aber zumindestens mit dem stärksten Monat seit 6 Jahren.

04.09.2013 APA

 

Der US-Automarkt darf sich wohl über einen sehr positiven August freuen, darauf weisen veröffentlichte Absatzzahlen der großen Hersteller hin. Demnach könnte der August das bisher stärkste Monat seit dem Beginn der Rezession vor fast sechs Jahren sein.

Außer VW profitieren die deutschen Hersteller

Mit Ausnahme der Marke Volkswagen profitierten auch deutsche Hersteller von dem Verkaufsaufschwung. Er bestärkt Hoffnungen auf eine Belebung der US-Konjunktur. „Die Autoindustrie bleibt ein Lichtblick in der wirtschaftlichen Erholung“, sagte Toyota-Manager Bill Fay.

Aus alt mach neu

Die Autobauer profitieren davon, dass viele Amerikaner ihre in die Jahre gekommenen Wagen gegen neue austauschen. Im Schnitt fahren sie ihre Pkw schon elf Jahre lang. Die Verbraucher hätten zuletzt günstige Finanzierungsangebote der Unternehmen genutzt, erläuterte Fords US-Vertriebschef Ken Czubay. Insgesamt dürfte der Branchenabsatz im vergangenen Monat nach Schätzungen mehrerer Konzerne so hoch ausgefallen sein wie letztmals im November 2007.

VW mit Rückgang, Audi, Porsche und BMW im Plus

Als Verlierer im August erwies sich VW. Die Kernmarke von Europas größtem Autohersteller musste einen Absatzrückgang von 1,6 Prozent hinnehmen. Die Töchter Audi und Porsche erzielten dagegen deutliche Zuwächse: Audi legte 21,5 Prozent zu, Porsche zehn Prozent. BMW schaffte gar eine Steigerung von 35 Prozent.

GM vor Toyota und Ford

Platzhirsch bleibt die Opel-Mutter General Motors (GM), der die Kunden 14,7 Prozent mehr Autos abnahmen. Der Ford-Konzern kam auf ein Plus von 12,2 Prozent, war mit seinen Verkäufen aber wie bereits im Juli nur die Nummer drei auf dem Heimatmarkt. An zweiter Stelle rangiert weiter das japanische Unternehmen Toyota, das einen Anstieg von 22,8 Prozent erzielte. Chrysler kam auf zwölf Prozent, Nissan auf 22 Prozent.

 

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