Autorevue Premium
Dass Blau das neue Grün ist, klingt nicht neu, wird aber selten so ­konsequent untermalt wie im Golf GTE: Es leuchtet und zierleistet blau an allerlei Stellen der Karosserie und des Interieurs, womit eifrig auf den Elektroantrieb hingewiesen wird.
 

Der Saft des Elektrons: Dauertest-Einstieg VW Golf GTE

Der Plug-in-Hybrid kommt soeben mitten im Geschmack der Autofahrer an, mit Sport­taste und sehr praxistauglicher Reichweite. Wir testen ein halbes Jahr lang, wie gut und gerne man zwischen Elektro- und sportlichem Antrieb (und allen Stufen dazwischen) wechselt.  

14.10.2015 Online Redaktion

Das Ladekabel steckt völlig scherzboldresistent im Nasenloch des Golf. Erst wenn man das Auto zu- und wieder aufsperrt, lässt es sich abziehen, damit kann niemand Unbefugter den Ladevorgang sabotieren. (Was ohnedies ein Gag von beschränkter Brisanz wäre, weil man mit dem Benzinmotor alleine auch rund 600 km weit kommt.) Wenn der Golf GTE neu ist im Dauertest-Fuhrpark, dann sucht man beim ersten Ausprobieren des Ladekabels allerdings gerne ein Entriegelungsknopferl, wo gar keines ist, so viel zur Sinnhaftigkeit von Bedienungsanleitungen. Prinzipiell aber stellt der VW Golf GTE keinerlei Rätsel in den Raum, vielmehr umschmeichelt er seine Passagiere mit diesem Gefühl der Vertrautheit, das auch vom Hybridantrieb keinerlei Kratzer davonträgt. Das liegt an der bekannten Karosserie und ...
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