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Der Stratos soll auf dem Ferrari F430 basieren.
 

Der Herr ist gekommen

Eine Legende kommt zurück. Diesmal mit Wiener Wurzeln.

16.08.2010 Online Redaktion

Es geisterte schon lange durch Blogs und Foren und überhaupt hatte die Autorevue schon 2005 darüber berichtet: ein neuer Stratos kommt. Und wie bereits berichtet hat der, im Grunde ja italienische Supersportler, österreichische Wurzeln. Das Autodesign und die Idee zur Verwirklichung stammt von dem Wiener Designer, Autosammler und –Aficionado Chris Hrabalek (Foto).

Also sei ein kurzer Rückblick gestattet in eine Zeit, als es mit Stratos los ging. Nein, nicht die 1960er. Sondern in das Jahr 2005. Damals zeigte der Wiener Designer Chris Hrabalek auf dem Autosalon in Genf seine Idee eines Stratos. Vorher hatte er bereits die Markenrechte erworben – Lancia hatte sie nicht schützen lassen. Der damals 27-Jährige hatte ein ehrgeiziges Ziel: als Dreißigjähriger einen eigenen Sportwagen haben. Mit knapper Verspätung biegt er jetzt in die Zielgerade ein. Am 30. November wird der New Stratos vorgestellt. Die gesamte Geschichte rund um die Entstehung der Idee und über das Auto selbst können Sie hier nachlesen.

New Stratos Chris Hrabalek

Harte Fakten sind rar. Der Stratos soll auf dem Ferrari F430 basieren. Dafür musste der Radstand verkürzt werden, was weitere technische Veränderungen mit sich ziehen dürfte. Der V8-Mittelmotor wurde gleich mit übernommen – heißt: 530 PS. Die sind, wegen einer Karosserie aus Sichtcarbon, für die Beschleunigung von nur 1200 Kilogramm zuständig.

Treibende, finanzierende und entwickelnde Kraft hinter dem Projekt ist der 63-jährige Unternehmer Michael Stoschek und sein Sohn Maximilian. Michael Stoschek ist Vorsitzender der Brose Fahrzeugteile GmbH. Das Design stammt zwar aus Wien, den Rest erledigte Stoschek. Derzeit ist der „New Stratos“ noch ein sogenanntes One-Of, ein Einzelstück. Auch diverse Zahlen, die durch die Presse geisterten (40-60 Millionen Entwicklungskosten, bis zu 500 Stück die produziert werden) sind reine Spekulation. Marco Klimmt, der unter anderem die Pressearbeit für den New Stratos betreut, stellt richtig, dass man sich vorstellen könnte 25 Stück zu bauen. Ob und durch wen diese Kleinserie entsteht ist noch nicht entschieden.. Nähere Informationen zum New Stratos gibt es hier.

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