Opel Antara Exterieur Dynamisch Front
Der große Stückzahlbringer ist es nicht.
 

Der Blitz donnert weiter

Weil Opel den Antara ja nicht stiefmütterlich behandeln will.

03.04.2011 Autorevue Magazin

Wir wollen es gar nicht schönreden: Eine Erfolgsgeschichte war der Antara bislang nicht. Warum er beim Publikum nicht wie erwartet angekommen ist, könnte eine Kundenanalyse klären. Fakt ist jedenfalls, dass Opel das (immer noch) wachsende Segment der SUVs nicht verlassen möchte und dem Antara ein umfangreiches Facelift spendiert hat, um die Gewogenheit der Inte­ressenten wieder zu steigern.

Auf dem Programm stand eine Auffrischung des Erscheinungsbildes mittels der üblichen Maßnahmen an den Stoß­fängern und den Beleuchtungseinheiten. Im Interieur kommen neue Materialien am Armaturenbrett zu Einsatz, auch gibt es neue Stoffe. Die tiefgreifenden Änderungen sind von außen kaum erkennbar, dafür hinterm Steuer deutlich zu erfahren. Opel hat das Fahrwerk des Antara so völlig neu abgestimmt, dass er nun wirklich zu den Fahr­dynamischen seiner Klasse ­gehört, ohne im Gegenzug durch übertriebene Härte zu nerven.

Dazu passend wurden auch die Motoren überarbeitet: Der 2,4-l-Benziner (ab 31.863 Euro als 4×2, Allrad ab 34.265 Euro) leistet nun 167 PS, steht gut im Saft und lässt den durstigen V6 (ersatzlos gestrichen) leicht vergessen.Bei den Dieseln gibt es nun verbrauchsarme 2,2-Liter-Aggregate mit 163 PS (4×2 ab 32.282 Euro , Allrad ab 34.485 Euro) und 184 PS (nur 4×4, ab 35.222 Euro).

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