3-4-ANTERIORE
Jungstier. Geöffnet.
 

Der Aufschneider

324 km/h. Die Frisur hält. Vorhang auf für den Performante.

27.11.2010 Autorevue Magazin

Für den, der den Lauf der Dinge kennt, war es sonnenklar, welcher Gallardo jetzt folgen würde. Wie man ein Modell ständig durch Modifikationen im Brennpunkt des Interesses hält, hat Lamborghini gut von einer anderen Marke im Konzern gelernt. Hier das Rezept für den Gallardo: Man nehme den 570-4 Superleggera, säge ihm das Dach ab – fertig ist der LP 570-4 Spyder Performante.

Die Eckdaten: Gegenüber dem normalen Spyder um 65 Kilogramm erleichtert, bringt der Performante 1485 Kilo auf die Waage. Beschleunigt wird diese Masse vom modifizierten und auf 570 PS erstarkten 5,2-Liter-V10, der Normhunderter ist in 3,9 Sekunden passé, bei 324 km/h endet der Vortrieb. Standardmäßig kommt der Performante mit dem e.gear-Getriebe, das die sechs Gänge automatisiert wechselt. Und – wie bereits aus der Nomenklatur zu ersehen – werden alle 4 Räder angetrieben. Die Kraftverteilung ist deutlich hecklastig, das Verhältnis liegt bei 30:70.

Auch im Innenraum geht es fein zu. Das Armaturenbrett ist wie die Carbonsitzschalen mit Alcantara ausgekleidet, die Türverkleidungen bestehen – wie im Superleggera – aus Sichtcarbon. Aus demselben Material gäbe es optional einen Heckspoiler. Aber Spoiler auf einem Cabrio? Ist das immer noch erlaubt?

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