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Das Leben ist bunt: Ferrari F12 tdf

Es ist ein grauer, trüber Tag, da schickt uns Ferrari etwas Sonne in die Stube – den F12 tdf.

13.10.2015 radical mag

Wie der Name erahnen lässt basiert der «Tour de France» auf dem F12, allerdings wurde er weiter für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert. Der Name ist an das legendäre Langstreckenrennen der 50-er und 60-Jahre angelehnt und hat nichts mit der Apothekerrundfahrt auf zwei Rädern zu tun.

780 PS aus 6,2 Litern: Hoch lebe der Sauger!

Also, Motor. Hat er, zwölf Zylinder die nette 780 PS bei 8500 Umdrehungen (Redline 8900/min) generieren. Turbo? Nie gehört. Ach ja, Drehmoment hat er auch, 705 Nm werden aus dem Hubraum von 6,2 Liter geholt. Noch mehr Zahlen: Gewicht 1405 kg (allerdings nur mit der brandschwarz teuren Leichtgewichts-Innenausstattung, 0-100 km in 2,9 Sekunden, 0-200 km/h in 7,9 Sekunden und ein Topspeed von über 340 km/h. Da geht was vorwärts. Zumal die Gesamtübersetzung um 6% verkürzt wurde. Die Gangwechsel, die uns eh schon nicht lahm erschienen, soll das Doppelkupplungsgetriebe nun 30% schneller erledigen. Beim Hochschalten, beim Abwärtssortieren soll es gar 40 % schneller sein. Fahrwerk hat er auch, mit riesigen 20 Zöllern (hinten 315/35) und einer mitlenkenden Hinterachse. Hinzu kommt eine wunderbare Gewichtsverteilung von 46% vorne, der Rest liegt hinten (Taschenrechner gibts in jedem Bürobedarf). Ach ja, einen Bremsweg aus 100 km/h nennt Ferrari auch: 30,5 Meter aus 100 km/h. Da fliegen die Dritten wie Panzergranaten in die Windschutzscheibe… Preis? Völlig egal, es werden wohl eh schon alle Autos verkauft sein. Deshalb empfehlen wir einen Blick auf einen alten Tour de France, ebenfalls ein wunderbares Automobil.

 

Noch was für die Ohren:

Besten Dank an die Kollegen von radical-mag.com

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