Mini Roadster Exterieur Dynamisch Heck
Oben ohne. Eh klar.
 

Das fetzt, das Dach

Das Mini Coupé gibt es jetzt auch offen. Roadster nennt sich das dann.

08.11.2011 Online Redaktion

Der neue Roadster ist der erste offene Zweisitzer in der Geschichte der Marke, eine konsequente Weiterführung der Produktfamilie und das hübschere Coupé. Finden wir. Aber das ist ja Geschmackssache. Mit der Linienführung des Mini Coupé haben wir seit dessen Markteinführung ein wenig zu kämpfen. Die Fetzendach-Variante wirkt deutlich schlüssiger.

Mini Roadster Exterieur Statisch oben

Aber genug der Subjektivität. Handfestes soll her. Schon das Coupé richtete sich an die sportlichere Kundschaft und so erfährt auch der Roadster verschärfende Maßnahmen. Die Torsionssteifigkeit wurde erhöht und der Schwerpunkt nach unten verlagert. In Zhalen heißt das, dass der Roadster 20 Millimeter tiefer ist als das Cabrio Abmessungen: 3728/1683/1384). Ab Tempo 80 fährt außerdem ein Heckspoiler automatisch aus. Das sportlichere Fahrwerk aus dem Coupé wurde übernommen.

Mini Roadster Exterieur Dynamisch Front

Die fahrerischen Unterschiede zum Coupé dürften sich alles in allem in Grenzen halten. Wir tippen aber auf einen angenehmeren Gesamteindruck – vor allem, wenn man das Dach öffnet. Fahren ist halt mehr als die Summe der Messwerte.

Der Kunde hat die Wahl zwischen vier Motoren. Von der Dieselseite fährt der Cooper SD mit 143 PS ein. Bei den Benzinern gibt es mehr Auswahl. Die sportliche Speerspitze bildet der Roadster als John Cooper Works Edition mit 211 PS, darunter reiht sich der Cooper S mit 184 PS, den Einstieg bildet der Cooper mit 122 PS. So oder so: alles keine Kinder von Traurigkeit. Sämtliche Modelle werden mit der bekannten Minimalism-Technologie ausgestattet.

Mini Roadster Exterieur Dynamisch Front

Einen Einstiegspreis verrät Mini noch nicht. Schnäppchenjäger sollten sich aber nicht allzu große Hoffnungen machen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass sich Mini über ein gut laufendes Geschäft freuen kann. Erst kürzlich investierte die Marke eine halbe Milliarde Euro in das Werk in England, um die Produktionskapazitäten auszubauen.

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