Dieter Zetsche auf der IAA 2013
Zetsche glaubt nicht an das Jahrzehnt der E-Autos.
 

Daimler: Car2Go kann bis zu 1 Mrd. Euro Umsatz generieren

Car2Go soll ab 2015 Gewinn bringen, danach glaubt Daimler mit seiner Mobilitätsdienstleistungen 800 Mio. bis 1 Mrd. Euro Umsatz generieren zu können.

23.12.2013 APA

Der deutsche Autokonzern Daimler hat mit seinen Mobilitätsleistungen – wie Carsharing – viel vor, nämlich viel Umsatz. Bis zum Jahr 2020 soll die Sparte massiv ausgebaut werden. „Wir halten es für denkbar, am Ende dieses Jahrzehnts mit Mobilitätsdienstleistungen wie Car2Go, 800 Mio. bis 1 Mrd. Euro Umsatz zu generieren“, so Daimler-Chef Dieter Zetsche „auto motor sport“. Eine Umsatzrendite von zehn Prozent hält Zetsche dabei für erreichbar.

Car2Go soll 2015 Gewinn bringen

Neben seinem Carsharing-Angebot investiert der Autohersteller in Mobilitätsplattformen wie MyTaxi. Wie viel das Geschäft bisher abwirft, weist der Autohersteller nicht aus. Ziel ist, dass „Car2Go“ 2015 Gewinn abwirft. Bisher hat Daimler das erst in einigen Städten geschafft.

Zesche sieht nicht das Jahrzehnt der E-Autos

Doch obwohl Daimler mit dem Projekt auch die Präsenz seines Elektro-Smarts stärkt, glaubt Zetsche nicht, dass das Elektroauto in absehbarer Zeit auf hohe Absatzzahlen kommen wird. „Ich halte es für unwahrscheinlich, dass trotz vereinzelter Erfolge wie von Tesla in einem ganz spezifischen Segment, die E-Autos in diesem Jahrzehnt über eine Nischenrolle hinauskommen“, sagte der Daimler-Chef.

E-Smart mit deutlicher Verspätung

Mit Blick auf den neuen E-Smart, der 2014 auf den Markt kommt, räumte Zetsche ein: „Wir brauchen für dieses Fahrzeug etwas länger als wir uns vorgestellt haben.“ Es sei eine schwierige Aufgabenstellung, „ein Produkt in diesem Segment wirtschaftlich und wettbewerbsfähig auf die Straße zu bringen“, so der Daimler-Chef.

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