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Elektroauto VW I.D. auf dem Pariser Autosalon

Eine ambitionierte Reichweite, ein personalisiertes Fahrzeug und ein vernünftiger Preis, mit diesen Eckdaten soll der VW I.D., das neuste Elektroauto des Konzerns, punkten.

29.09.2016 Press Inform

Volkswagen meint es zumindest mittelfristig ernst mit seiner Elektrostrategie und will so den Dieselskandal vergessen machen. Wer der Studie VW I.D. auf die Karosserie schaut, der sieht durchaus Parallelen zum BMW i3. Aber während der BMW i3 bereits seit über zwei Jahren auf dem Markt ist, wird es beim I.D. noch einige Jahre dauern zur elektrisierenden Realität.

Der VW I.D. in der Theorie

Dabei soll der 4,10 Meter lange VW I.D. in der an sich etwas größeren Kompaktklasse eine elektrische Parallellinie zum VW Golf aufbauen. Das Preisniveau soll entsprechend einem gut ausgestatteten Modell mit Verbrennerantrieb liegen; sprich bei rund 30.000 Euro beginnen. Für seinen Antrieb soll ein Elektromotor mit 125 kW / 170 PS und einer Reichweite zwischen 400 und 600 Kilometern sorgen. Über das Schnelladesystem wäre die Batterie nach 30 Minuten zu 80 Prozent geladen. 0 auf Tempo 100 schafft das Elektromobil in acht Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Nach dem Erstlingswerk des VW I.D. planen die Wolfsburger auf Basis des modularen Elektrobaukastens weitere Fahrzeuge mit unterschiedlichen Aufbauten. Charakteristisch für den VW I.D. ist der vergleichsweise lange Radstand von 2,75 Metern mit geringen Überhängen, ein Wendekreis von unter zehn Metern, der im Boden integrierte Lithium-Ionen-Akku sowie eine Mehrlenkerhinterachse mit integrierter Antriebseinheit und abgekoppeltem Fahrschemel.

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© Bild: Werk

Unterwegs ohne Lenkrad mit der Lieblingsmusik

Ab dem Jahre 2025 soll I.D.-Flotte nicht nur autonom fahren können, sondern auch dafür sorgen, dass der Volkswagen-Konzern eine Million Elektroautos pro Jahr verkauft. In dem vollautomatisierten Modus „I.D. Pilot“ verschwindet das Lenkrad in der Instrumententafel und bildet zusammen mit dem Cockpit eine bündige Einheit. Der Innenraum des I.D. soll dann zu einer mobilen Lounge werden. Noch bevor der I.D. im Jahre 2020 in den Handel kommt, bekommen Volkswagen-Nutzer ihre ganz eigene ID. Das ist ein eigenes Profil, in dem die persönlichen Sitz- und Klimaeinstellungen, die favorisierten Radiosender und Songs, die Einstellungen des Soundsystems, des Außensounds, die Konfiguration des Navigationssystems oder die Art der Ambiente-Beleuchtung auf den Fahrer abgestimmt werden – egal, mit welchem VW-Modell er unterwegs ist.

Feel good Fahrzeug

Das entsprechende Profil wird über eine gesicherte Cloud per Mobiltelefon abgerufen, heißt es. Verschiedene Lichtsignaturen sollen dem VW I.D. zudem Leben einhauchen. Sind die LED-Augen beim Parken scheinbar geschlossen, begrüßen sie die Insassen beim Starten mit einer stimmungsvollen 360-Grad-Inszenierung. Auch im Fahrbetrieb, der Ladung oder im autonomen Modus gibt es spezielle Lichtkonfigurationen mit entsprechendem Wiedererkennungswert. Zur Hightech-Ausstattung des VW I.D. gehört unter anderem ein animiertes Cockpit, bei dem die Navigationshinweise beispielsweise auf den Boden vor dem Fahrzeug projiziert werden. Mal schauen, was letztlich Realität wird.

  • Georg

    VW, die Ankündigungsweltmeister. Außer einem lieblos adaptierten Golf und einem Up im Jahr 2017 nichts vorzuweisen. Und das vom zweitgrößten PKW-Hersteller der Welt, der mal der größte werden wollte.

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