Citroen C4 (110)
 

Citroen C4 2015: Nicht viel neu, aber das richtige

Beim neuen Citroen C4 ist nicht viel neu. Aber der 120 PS-Dieselmotor und das manuelle Schatgetriebe reichen schon aus, um ihn zum perfekten Stadtauto zu machen.

11.02.2015 Press Inform

Die wichtigste Neuerung im neuen Citroen C4 ist der 120 PS starke Vierzylinder-Dieselmotor mit manuellen Sechsgang-Getriebe. Aber auch die Optik wurde leicht aufgebessert. So wirken die neuen Frontscheinwerfer und die in 3D-Optik gehaltenen Heckleuchten moderner, die LED-Tagfahrlichter runden die äußeren Veränderungen ab. Im Innenraum fallen sofort die neuen Stoffsitze auf – aber nicht unbedingt im Positiven.

Citroen C4

 Softie-Sitze im neuen C4

Die zu weichen Sitze bieten zu wenig Seitenhalt und geben zu wenig Rückmeldung der Straßenlage und des Untergrundes. Warum Citroen diese Sitze verbaut? Vielleicht wollen die Franzosen auf diese Art die recht hart ausgefallene Federung kaschieren. So recht klappen will es im Citroen C4 nicht. Dass im Fond nur Kinder oder bis zu 1,80 Meter große Erwachsene aufrecht sitzen können, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Denn wer sitzt schon hinten und vor allem wie oft?

Citroen C4

Viel Platz, viel Lenkung

Die Rücksitzbank bietet sich daher statt zum Sitzen viel mehr zum Umlegen an. So lässt sich die Ladekapazität des Kofferraums von 408 auf 1.183 Liter erweitern. Neben der Fähigkeit auch nach einem ausgiebigen Einkaufsbummel ausreichend Platz für die Einkaufstüten und zwei Personen zu bieten, lässt es sich auch gut mit ihm fahren. Die präzise und sehr direkt ausgelegte Lenkung fällt auf – obwohl das Lenkrad etwas zierlicher ausfallen dürfte.

Citroen C4

 Schalt-Spaß mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe

Da der neue Vierzylinder-Dieselmotor aber mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe im Drehzahl-Zaum gehalten werden muss, erfährt zumindest die rechte Hand regelmäßig Abwechslung. Dabei lässt sich der 120 PS und 300 Newtonmeter starke Selbstzünder durchaus schaltfaul fahren. Der dritte Gang ist lang genug übersetzt um aus einer Tempo 30-Zone auf Landstraßentempo 100 zu beschleunigen. Aus dem Stand und mit Hilfe der ersten drei Gänge lässt sich der Sprint bis zur 100 Kilometer pro Stunde-Marke in 10,6 Sekunden bewältigen – Schluss ist bei 197 km/h. Wer seinen Gasfuß besser im Griff hat, kann dank des Spritverbrauchs von 3,6 Litern in Kombination mit dem 60 Liter großen Tank bis zu 1.666 Kilometer weit fahren.

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Dank an press-inform

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