Das Chrysler-Werk in Belvidere, Illinois, USA
Vertauschte Rollen: Chrysler hilft Fiat.
 

Chrysler kann starken Gewinn verbuchen

Noch vor einigen Jahren der Pleite nahe hat sich Chrysler heute erholt. Für Fiat, die italienische Mutterfirma, kommt diese Nachricht gerade rechtzeitig.

31.07.2013 APA

 

Vor vier Jahren musste Chrysler fast mit der Pleite rechnen, heute hat sich der US-Autobauer mehr als erholt. Dank starker Verkäufe auf dem Heimatmarkt meldete die Fiat-Tochter im zweiten Quartal 2013 einen Nettogewinn von 507 Mio. Dollar (382,06 Mio. Euro), 16 Prozent mehr als im Vergleichsquartal 2012, teilte Fiat am Dienstag mit. Der Umsatz betrug im zweiten Quartal 18 Mrd. Dollar, was einem siebenprozentigem Wachstum gegenüber dem Vergleichsquartal 2012 entspricht.

Chrysler als Stütze für Fiat

Im zweiten Quartal verkaufte Chrysler 660.000 Autos und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Hauptmarkt sind die USA. Damit erweist sich Chrysler einmal mehr als Stütze für Fiat. Die italienische Mutterfirma leidet unter den Einbrüchen am europäischen Automarkt. „Chryslers Resultate sind beachtenswert“, kommentierte Fiats Geschäftsführer Sergio Marchionne.

 

pixel