Autos vor der Auslieferung in China
Seit Jänner sind die Absatzzahlen um 15 Prozent angestiegen.
 

Der chinesische Automarkt ist nicht zu bremsen

Der Absatzrückgang auf dem europäischen Automarkt betrifft beinahe alle Autohersteller gleichermaßen, hingegen feiert China zweistellige Zuwächse.

10.12.2013 APA

China ist nicht zu bremsen, der hiesige Automarkt feiert weiterhin Zuwächse im zweistelligen Bereich. Im November wurden dort 1,7 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verkauft, wie der Branchenverband CAAM am Dienstag mitteilte. Das waren 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jänner legten die Verkaufszahlen um 15 Prozent auf 16,2 Millionen Wagen zu.

China als Sicherheitsnetz deutscher Autobauer

Während die Nachfrage in Europa in diesem Jahr auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren fiel, ist China auch für die deutschen Hersteller der große Rettungsanker. Der VW-Konzern sowie BMW und Daimler fahren dort dicke Wachstumsraten ein.

Japan holt auf

Der kräftige Zuwachs im November liegt aber auch an den japanischen Herstellern: Diese hatten vor einem Jahr in China eine schwere Zeit durchgemacht, als der laufende Streit um eine kleine Inselgruppe zu einem Boykott japanischer Produkte geführt hatte. Inzwischen holen Toyota, Nissan oder Honda auch dank neuer Modelle im Markt aber wieder kräftig auf.

Industrieproduktion wächst um 10 Prozent

Auch chinesische Fahrzeugbauer selbst sind im November ebenfalls kräftig gewachsen, genauso wie der Maschinenbau und die Chemiebranche, teilte die Statistikbehörde am Dienstag mit. Insgesamt hat sich die Industrieproduktion demnach um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. An die Zuwachsraten der Vormonate konnte die Produktion damit aber nicht ganz anknüpfen.

Mehr zum Thema
pixel