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Cool bleiben: Max Chilton muss in Spa aussetzen.
 

Cockpitwechsel bei Marussia – Chilton muss in Spa passen

Beim Grand Prix von Belgien in Spa setzt das Team seinen US-amerikanischen Testfahrer Alexander Rossi statt Stammpilot Max Chilton ein – „vertragliche Angelegenheiten“

22.08.2014 APA

Marussia setzt beim Grand Prix von Belgien am kommenden Sonntag in Spa auf seinen US-amerikanischen Testfahrer Alexander Rossi statt auf Stammpilot Max Chilton. Teamchef John Booth begründete den Cockpit-Wechsel am Donnerstag mit „vertraglichen Angelegenheiten“. Dies spricht dafür, dass Chilton seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist.

Rossi „begeistert“

Rossi stieß erst im Juli zu Marussia. Zuvor kam er beim Konkurrenzteam Caterham zu einigen Einsätzen im ersten Training am Freitag. „Ich bin begeistert, dass ich erstmals ein Formel-1-Rennen bestreiten darf“, sagte der 22-Jährige vor seinem Grand-Prix-Debüt an diesem Wochenende. „Das ist ein Riesenmoment für mich.“

Cockpitwechsel nicht geplant

Booth räumte ein, dass Rossis Einsatz in dieser Saison nicht geplant gewesen sei. Aber angesichts der Umstände sei das Team erfreut, ihm die Gelegenheit zu seiner Grand-Prix-Premiere in Spa-Francorchamps zu geben. Er hoffe jedoch, dass es so schnell wie möglich mit der etablierten Fahrerbesetzung weitergehe. Zweiter Stammpilot bei Marussia ist Jules Bianchi. Der Franzose holte als Neunter in Monaco die beiden bisher einzigen WM-Punkte für den Rennstall.

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