Chevrolet Malibu 2,0 Diesel LTZ Automatik
Überall zuhause und nirgends: In einem Chevrolet Malibu ist man nie schlecht aufgehoben.
 

Testbericht: Chevrolet Malibu 2,0 Diesel LTZ Automatik

Chevrolets scheinen irgendwie keinen Ursprung zu haben und in alle Länder der Welt zu passen.

26.08.2013 Autorevue Magazin

Gemeinhin verband man einst mit dem Namen Chevrolet Autos von stattlicher Größe, die aus einem ebensolchen Land kamen. Das hat sich mittlerweile ge­ändert, ist aber erstaunlich schnell auf allgemeine Schlüssigkeit ­geschrumpft: Chevrolets scheinen irgendwie keinen Ursprung zu haben und in alle Länder der Welt zu passen.

Wir präsentieren: Chevrolet Malibu, das Weltauto

Beim Malibu hat sich die Größe wieder alten ­Bedeutungen angenähert, in absoluten Zahlen: 4,87 Meter Länge, damit herrscht innen nach europäischen Maßstäben Weitläufigkeit, die man gerne auf sehr lange Strecken mitnimmt. Dort passt auch die unauffällig agierende Sechsgang-Automatik hin, die sich schön mit dem 2,0-l-Dieselmotor verschränkt: 160 PS und 350 Nm tragen gut auf, im Leerlauf und beim Beschleunigen wird der Motor allerdings unüblich brummig für ein Auto dieser ­Statur, in dem man eine Menge Dämmmaterial vermutet. Wer wirklich lange fährt, hätte auch gerne ein weniger trocken abgestimmtes Fahrwerk dabei, und nach Kurven, die um Sportliches betteln, sucht man im Malibu ohnedies kaum.

Chevrolet Malibu 2,0 Diesel LTZ Automatik innenraum

Leder ist beim LTZ serienmäßig, Navi kostet 950 Euro Aufpreis.

Unser 2,0 Diesel LTZ mit Automatik ist um 36.990 Euro die teuerste Möglichkeit des Malibufahrens, die Aufpreisliste ist aber mit Metallic-Lack (500 Euro) und Navigation (950 Euro) ­erschöpft. Deutlich länger ist die Ausstattungsliste, ein kleiner Auszug: Ledersitze (mit Lederlenkrad und -schalthebel und ­lederbezogener Hutze über den Instrumenten), Alufelgen,
2-Zonen-Klimaautomatik, Xenon, Parksensoren hinten und ­allerlei liebevolle Details innen, die dem Wohlfühlen frommen. Der Ambientebeleuchtung um die Chromleisten des Armaturenbretts gelingt ihre Mission bestens, für etwas Höherwertiges als den Silberlack der Mittelkonsolen-Umrahmung würde man aber gerne noch ein paar Euro dazulegen.

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