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Chevrolet FNR: Selbstfahrender, futuristischer Prahl-Stahl

Der Chevrolet FNR ist der Blickfänger in Shanghai. Fahren wird er so nie. Aber immerhin durften die Chinesen höchst selbst träumen.

22.04.2015 Online Redaktion

So sehen sie also aus, die Früchte der Kooperationen. Der Chevrolet FNR wurde nämlich nicht aus Amerika nach Shanghai gebracht, er entstand auch nicht in Japan oder Korea und erst Recht nicht als Chevrolets Abschiedsprojekt in einem europäischen Keller. Nein, der Chevrolet FNR ist ein Projekt, das bei GM in Shanghai entstand.

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© Bild: Chevrolet

Die Zukunft kommt aus China

Genau genommen in den Räumen des dortigen Joint Ventures Pan Asia Technical Automotive Center (PATAC). Plötzlich sind es nicht mehr minimalistische aber robuste Billigautos, die in China und Shanghai entstehen, sondern Ausblicke in die Zukunft. Das kann durchaus als Zeichen tiefgreifenden Selbstbewusstseins verstanden werden.

Um als ernsthafter Ausblick auf die kommenden Jahre durchzugehen, ist der Wagen aber viel zu futuristisch. Das Elektroauto wird kabellos geladen, die Motoren liegen direkt an den Rädern und fahren kann das Auto natürlich auch selbst.

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© Bild: Chevrolet

Wenn es das tut lassen sich die vorderen Sitze um 180 Grad drehen, damit sich der Pilot den Fondpassagieren widmen kann. Wobei der Chevrolet FNR nur startet, wenn der Iris-Scan beim Fahrer erfolgreich war. Sensoren und Radartechnik auf dem Dach kontrollieren permanent die Umgebung.

Namen machen Autos

Die Türen verschränken sich ineinander und haben deswegen keinen banalen Namen wie „Flügeltüren“, sondern heißen, als chinesisches Pendant dazu, „Dragonfly dual swing doors“. Apropos Namensgebung. Der Wagen bietet folgendes Feature: „The Chevrolet-FNR can also serve as a “personal assistant” to map out the best route to the driver’s preferred destination.“ Was genau der Unterschied zu einem TomTom ist, wird allerdings nicht erwähnt.

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© Bild: Chevrolet

Chevrolet hat in China Großes vor. So präsentiert die Marke neben dem FNR noch zwei Fahrzeuge, die das Wachstum ankurbeln sollen. Der neue Malibu steht mit beiden Beinen in der Mitte des Marktes und der Captiva kann als SUV gar nicht versagen. Entsprechend selbstbewusst hat der Stand von Chevrolet auf dem Autosalon in Shanghai stolze 3.550 Quadratmeter. Bumm.

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