Chevrolet-Cruze_3-AR
Cruze, jetzt auch als Fünftürer.
 

Testbericht: Chevrolet Cruze 2,0 Diesel

Chevrolet Cruze 2,0 Diesel LTZ

01.02.2012 Autorevue Magazin

Der Chevy Cruze hat sich im überschaubaren Segment der Kompaktlimousinen seit 2009 im Markt eingefahren, erst jetzt wird das Portfolio um einen hierzulande deutlich beliebteren Fünftürer erweitert (im Sommer kommt endlich die Kombivariante). Dabei galt der Cruze schon zuvor als Geheimtipp für alle, die ein praktischen automobilen Partner ohne Allüren suchten.
Die Plattform stammt vom Opel Astra, kommt an der Hinterachse allerdings ohne Wattgestänge aus. Somit ist das Fahrverhalten nicht so präzise wie beim Konzernbruder, jedoch immer sicher und von der Abstimmung her auf der deutlich komfortableren Seite.
Der Rest ist einfach solide Ware: Die Anfahrschwäche des Motors lässt sich nach kurzer Eingewöhnung mit einem festeren Tritt aufs Gaspedal locker kompensieren, danach gibt sich der Diesel durchzugsstark und kernig, aber nie aufdringlich laut. Zusammen mit dem knochigen Sechsganggetriebe gibt das eine solide Antriebseinheit. Start/Stop oder ähnliches sucht man vergebens, einziges zugeständnis an die Spritersparnis ist eine Schaltanzeige. Dennoch: Unterm Strich bleibt der Verbrauchsanzeiger 7,7 Litern auf 100 km stehen, was angesichts flinker Fahrweise samt der gebotenen Leistung noch im grünen Bereich scheint.
Als LTZ biegt der Cruze wahrlich üppig ausgestattet (Leder, Klimaautomatik, USB-Radio, Einparkhilfe hinten, Licht- und Regensensor) ums Eck, gibt ergonomisch keine Rätsel auf. Lediglich Navi und Metallic wollen extra bezahlt werden. Nur „moderne“ Assistenten wie Spurhaltefunktion gibt es weder für Geld noch gute Worte. Doch die gehen eigentlich eh nie ab – die beiden wichtigsten (ESP und Bremsassi) sind ohnehin an Bord.

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