Ein Teil der Front des C3 Picasso
Picasso kehrt heim
 

Der C3-Picasso wird künftig in Spanien produziert

Das slowakische Autowerk in Trnava muss künftig ohne eines seiner Steckenpferde auskommen. Die Produktion des C3-Picasso wird nach Spanien verlagert.

03.10.2013 APA

 

Die Umgestaltung beim französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen nimmt weiter ihren Lauf. Die Produktion des C3-Picasso wird künftig nicht mehr im PSA-Werk in Trnava (SK) sondern in Spanien ablaufen. Damit verliert das westslowakische Werk ein enorm wichtiges Modell, immerhin macht der C3-Picasso (Hier geht’s zum Testbericht des C4 Picasso) ein Produktionsvolumen von fast einem Drittel aus.

C3-Picasso künftig aus Spanien

Die zentrale Konzernleitung in Paris hat diese Woche entschieden, dass die Produktion des erfolgreichen Citroen C3 Picasso nach Spanien verlagert wird, berichtete die slowakische Tageszeitung Hospodarske noviny am Donnerstag.

Der neue Opel könnte folgen

Dennoch sollte in Trnava kein Arbeitsplatz verloren gehen. Die Konzernleitung habe versichert, dass in der slowakischen Fabrik keine Kündigungen notwendig sein werden, erklärten werkinterne Quellen. Den populären Picasso sollte in Trnava ein anderes Modell ersetzen, vermutlich der neue Opel. Der Wechsel sei für 2016 geplant. Die Leitung der slowakischen Fabrik hat diese Detailangaben aber vorerst nicht bestätigt.

Kooperation mit GM

Die Produktion des C3 Picasso soll in die Fabrik von General Motors im spanischen Saragossa abwandern. Grund sei die letztes Jahr vereinbarte engere Kooperation von PSA und GM, hieß es.

Bisher 36.000 Fahrzeuge

Trnava ist aktuell die einzige Fabrik in Europa, die den C3 Picasso herstellt. Die Produktion ist 2008 angelaufen, allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind 36.000 Stück dieses Modells von den Fließbändern in der westslowakischen Kleinstadt gerollt.

 

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