Lancia Thema Chrysler 300 Exterieur Statisch Front
Englisch-Italienisch. Thema = Chrysler 300
 

Burger statt Spaghetti

Lancia zeigt in Genf, was es Neues gibt. Nämlich Chrysler.

15.02.2011 Online Redaktion

Lancia darbt. Doch was hätte die Übernahme von Chrysler durch Fiat gebracht, wenn man der Marke durch Autotransfers nicht neues Leben einhauchen könnte? Dann wäre das Theater ja überflüssig gewesen und das will keiner. Also zeigt Lancia auf dem Autosalon in Genf was es neues gibt. Nämlich in erster Linie viel Chrysler.

Neu ist der Lancia Thema, der ein Chrysler 300 und damit das neue Dickschiff der Marke ist – 5,08 Meter lang, 1,89 Meter breit. Drei Motoren stehen zur Auswahl, ein V6-Benziner mit 292 PS und ein Dieselmotor, ebenfalls ein V6, der mit 190 oder 224 PS geordert werden kann. Ab Oktober soll die Thema (der 300) in Europa erhältlich sein.

Außerdem ist die Flavia zurück. Das Mittelklasse-Modell wurde aus dem Chrysler 200 und 200 Cabrio geformt und steht als Konzept in Genf. Die Produktion soll allerdings schon in sechs Monaten anlaufen. Das klingt nach Rekordzeit, aber das Auto gibt es ja schon. Es gilt nur das Logo auszutauschen.

Auch der Chrysler Grand Voyager wird in Genf als Lancia Grand Voyager gezeigt. Da die jetzige Motorisierung, ein 3,6-Liter-Benziner mit 283 PS hierzulande nicht mehrheitsfähig ist, kommt noch ein neuer Turbodiesel hinzu: 2,8 Liter, 163 PS.

Doch es wird auch noch rein italienisches zu sehen sein. Der Ypsilon (unten ein Blick in den Innenraum) bekommt den Fiat 500 Twinair-Motor spendiert und der Lancia Delta wurde etwas überarbeitet, vor allem innen.

Lancia Ypsilon Interieur

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  • Badge Engineering. Huh, schiach.

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